Bild Büro 360px hoch grau

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht * Köln

Kanzlei Detlev Balg * Yorckstraße 12 * 50733 Köln

Ihre Rechtsanwaltskanzlei in Köln

für Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Verkehrsrecht und Vereinsrecht.

Im rechtsberatenden Bereich ist die Spezialisierung die Voraussetzung für eine kompetente und umfassende rechtliche Beratung, Vertretung und Betreuung. Aus diesem Grunde hat sich meine Kanzlei in den letzten 19 Jahren auf einige ausgewählte Rechtsgebiete spezialisiert.

Neben dem Erbrecht und Familienrecht gehören hierzu die Bereiche des Arbeitsrechtes und des Verkehrsrechtes. Weiter ist meine Kanzlei im Vereinsrecht und Verbandsrecht beratend tätig.

Nur die Spezialisierung auf wenige Rechtsgebiete stellt eine kompetente und persönliche Betreuung meiner Mandanten, von der rechtlichen Beratung, über die außergerichtliche Vertretung, bis zur Prozessführung, sicher. Darüber hinaus vertrete ich meine Mandanten auch im Rahmen der Zwangsvollstreckung.

Mithilfe dieser Internetseite sollen Sie die Möglichkeit erhalten, sich über die unterschiedlichen Rechtsgebiete, in denen meine Kanzlei tätig ist, zu informieren und sich über die Maßnahmen zu orientieren, die zur Wahrung bzw. Durchsetzung Ihrer Rechte und Ansprüche notwendig sind.

RA_Balg-Arbeitsrecht 175px hoch

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht * Köln

Arbeitsrecht


RA_Balg-Erbrecht 479px breit

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht * Köln

Erbrecht


Familienrecht 175px hoch

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht * Köln

Familienrecht


Unfall 175px hoch

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht * Köln

Verkehrsrecht


vereinsrecht 175px hoch

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht * Köln

Vereinsrecht


Rechtsanwalt für Vereinsrecht * Köln | Sekretariat

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht * Köln

Sekretariat


Rechtsanwalt für Vereinsrecht * Köln | Sekretariat

Kanzlei Detlev Balg | Yorckstraße 12 - 50733 Köln

Vereinbaren Sie einen Termin für eine Erstberatung

Telefon: 0221-991 40 29

Aktuelle Urteile, Beschlüsse und Mitteilungen:

Mi27. Juli 2016

Erbrecht | Auseinandersetzungsverfahren nach §§ 363 ff FamFG | Wer absichtlich die Kenntnisnahme einer Terminsladung im Erbauseinandersetzungsverfahren verweigert, handelt treuwidrig

27. Juli 2016|0 Comments

Im vorliegenden Fall war ein Auseinandersetzungsverfahren nach §§ 363 ff. FamFG eingeleitet worden. Im Rahmen dieses Verfahrens übermittelte der zuständige Notar den Verfahrensbeteiligten eine Terminsladung nebst Auseinandersetzungsplan. Die Beschwerdeführerin sandte die Unterlagen an den Notar mit dem Vermerk “ungeöffnet zurück“ zurück. Im anberaumten Termin erschien die Beschwerdeführerin nicht. Der Notar behandelte das Nichterscheinen der Beschwerdeführerin als Zustimmung zum Auseinandersetzungsplan und stellte dessen Zustandekommen fest. Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde. Das OLG Zweibrücken wies die Beschwerde mit Hinweis darauf zurück, dass jemand, der im Erbauseinandersetzungsverfahren die Post des Notars ungeöffnet an diesen zurückschickt treuwidrig handelt und sich im weiteren Verfahren folglich nicht darauf berufen kann, vom anberaumten Termin und dem Inhalt des Auseinandersetzungsplans keine Kenntnis erlangt zu haben. Aufgrund dieses treuwidrigen Verhaltens muss sich die Beschwerdeführerin so behandeln lassen, als habe sie vom Termin und dem Auseinandersetzungsplan Kenntnis erlangt. Folglich stellte der Notar das Zustandekommen des Auseinandersetzungsplan wirksam fest, sodass für die Beschwerde gegen die Entscheidung des Notars kein Raum mehr besteht.

Di26. Juli 2016

Türkisches Erbrecht: Unbeschränkte oder beschränkte Erbschaftsteuerpflicht

26. Juli 2016|0 Comments

Türkisches Erbrecht: Unbeschränkte oder beschränkte Erbschaftsteuerpflicht Ob ein Fall der unbeschränkten oder beschränkten Erbschaftssteuerpflicht vorliegt, hängt insbesondere von der Staatsbürgerschaft des Erben ab. Die Frage [...]

Di26. Juli 2016

Erbrecht | Testamentsvollstrecker Pflichtteilsberechtigter Entlassung | Auch der Pflichtteilsberechtigte ist befugt, die Entlassung des Testamentsvollstreckers zu beantragen

26. Juli 2016|0 Comments

Der Erblasser hatte die Testamentsvollstreckung angeordnet. Die Ehefrau des Erblassers machte ihre Pflichtteilsansprüche gegenüber den Erben geltend. Im Rahmen der rechtlichen Auseinandersetzungen hinsichtlich der Pflichtteilsansprüche der Ehefrau des Erblassers kam die pflichtteilsberechtigte Ehefrau zu dem Schluss, dass der Testamentsvollstrecker seine Pflichten nicht erfüllt. Sie stellte daher beim Nachlassgericht den Antrag, den Testamentsvollstrecker zu entlassen. Das Nachlassgericht wies den Antrag mit Hinweis darauf zurück, dass die Antragstellerin als Pflichtteilsberechtigte nicht befugt ist, die Entlassung des Testamentsvollstreckers zu beantragen. Gegen diese Entscheidung legte die betroffene Beschwerde ein. Das Oberlandesgericht Bremen gab der pflichtteilsberechtigten Ehefrau recht, da es davon ausging, dass die Ehefrau als Pflichtteilsberechtigte ebenfalls ein Interesse daran hat, dass der Testamentsvollstrecker seinen Verpflichtungen nachkommt. Um auf Pflichtverletzungen des Testamentsvollstreckers reagieren zu können, muss der pflichtteilsberechtigten Ehefrau folglich auch die Möglichkeit eröffnet werden, die Entlassung des Testamentsvollstreckers zu beantragen. Die Sache wurde daher vom Oberlandesgericht Bremen zur weiteren Entscheidung an das Nachlassgericht zurückverwiesen.

Di12. Juli 2016

Erbrecht | Pflichtteilsstrafklausel einseitig verfügbar | Ehegatten können in einem gemeinsamen Testament anordnen, dass eine Pflichtteilsstrafklausel einseitig von einem Ehegatten verfügt werden kann

12. Juli 2016|0 Comments

Die Ehegatten errichteten ein gemeinschaftliches Testament, mit dem sie sich wechselseitig für den 1. Erbfall als Alleinerben einsetzten. Im 2. Erbfall sollten die Kinder der Eheleute deren Schlusserben werden. Es handelte sich um 2 Töchter. Später errichteten die Eheleute ein weiteres Testament, mit dem das gemeinschaftliche Testament um Regelungen hinsichtlich einer Pflichtteilsstrafklausel ergänzt wurde. Die Eheleute ordneten an, dass der im 1. Erbfall länger lebende Ehegatte berechtigt ist, eine Pflichtteilsstrafklausel anzuordnen, wenn eines der Kinder nach dem Tod des 1. Ehepartners dem überlebenden Ehepartner gegenüber Pflichtteilsansprüche geltend macht. Gleichzeitig ordneten die Eheleute an, dass das ergänzende Testament erst im Falle des Todes beider Eheleute eröffnet werden darf. Die Ehefrau verstarb. Eine der Töchter machte gegenüber dem Vater Pflichtteilsansprüche geltend, ohne hierbei vom 2. Testament Kenntnis zu haben, da dieses aufgrund der diesbezüglichen Anordnung der Eheleute nicht eröffnet wurde. Der Vater ordnete daraufhin in Form eines weiteren Testamentes an, dass diese Tochter im Falle seines Todes nur den Pflichtteil erhält. Nachdem auch der Vater verstarb, wurden die weiteren Testamente ebenfalls eröffnet. Die Tochter, die keine Pflichtteilsansprüche geltend gemacht hatte, beantragte daraufhin einen Alleinerbschein. Das Nachlassgericht erteilte den Erbschein antragsgemäß. Dagegen erhobene Beschwerde hat das Nachlassgericht nicht ab. Das OLG Düsseldorf kam zu dem Ergebnis, dass die Wechselbezüglichkeit hinsichtlich der Schlusserbeneinsetzung, die aus dem 1. Testament hervorgeht, der Wirksamkeit der später angeordneten Pflichtteilsstrafklausel nicht entgegensteht, auch wenn diese Pflichtteilsstrafklausel nur von einem der beiden Ehegatten angeordnet wurde. Aus der Gesamtheit aller testamentarischen Verfügung ergibt sich, dass es dem Willen der Eheleute entsprach, dass der überlebende Ehegatte berechtigt ist, eine entsprechende Pflichtteilsstrafklausel anzuordnen. Insofern ergibt sich aus den Testamenten eine Öffnungsklausel, der die Wechselbezüglichkeit der Anordnungen der Erblasser im 1. gemeinschaftlichen Testament nicht entgegensteht. Folglich war die Tochter, die nach dem Tod der Mutter Pflichtteilsansprüche geltend machte, durch die nachträgliche Verfügung des Vaters wirksam enterbt. Der 2. Tochter war somit der beantragten Alleinerbschein zu erteilen.

Anschrift:

Rechtsanwalt Detlev Balg

Yorckstraße 12

50733 Köln

Telefon:

0221-991 40 29

E-Mail:

kanzlei@ra-balg.de

Kanzlei Rechtsanwalt Detlev Balg * Yorckstraße 12 * 50733 Köln

Bürozeiten:

Montag: 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Dienstag: 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Mittwoch: 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Donnerstag: 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Freitag: 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Besprechungstermine:

Besprechungstermine werden mit Ihnen persönlich abgestimmt. Bitte nehmen Sie zu meinem Sekretariat telefonischen Kontakt auf, um einen Besprechungstermin zu vereinbaren.