§ 2202 BGB

§ 2202 BGB - Annahme und Ablehnung des Amts

Kanzlei Balg und Willerscheid | Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht – Köln

§ 2202 BGB – Annahme und Ablehnung des Amts

(1) Das Amt des Testamentsvollstreckers beginnt mit dem Zeitpunkt, in welchem der Ernannte das Amt annimmt.

(2) Die Annahme sowie die Ablehnung des Amtes erfolgt durch Erklärung gegenüber dem Nachlassgericht. Die Erklärung kann erst nach dem Eintritt des Erbfalls abgegeben werden; sie ist unwirksam, wenn sie unter einer Bedingung oder einer Zeitbestimmung abgegeben wird.

(3) Das Nachlassgericht kann dem Ernannten auf Antrag eines der Beteiligten eine Frist zur Erklärung über die Annahme bestimmen. Mit dem Ablauf der Frist gilt das Amt als abgelehnt, wenn nicht die Annahme vorher erklärt wird.

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By |2017-10-30T16:08:18+00:0030. Oktober 2017|Categories: |Kommentare deaktiviert für § 2202 BGB