{"id":13014,"date":"2026-06-16T21:41:40","date_gmt":"2026-06-16T21:41:40","guid":{"rendered":"https:\/\/ra-balg.de\/arbeitsrecht-betriebsbedingte-kuendigung-schliessung-abteilung-betriebsbedingte-kuendigung-wegen-abbaus-einer-fuehrungsebene\/"},"modified":"2026-07-05T21:45:33","modified_gmt":"2026-07-05T21:45:33","slug":"arbeitsrecht-betriebsbedingte-kuendigung-schliessung-abteilung-betriebsbedingte-kuendigung-wegen-abbaus-einer-fuehrungsebene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ra-balg.de\/?p=13014","title":{"rendered":"Arbeitsrecht | Betriebsbedingte K\u00fcndigung Schlie\u00dfung Abteilung | Betriebsbedingte K\u00fcndigung wegen Abbaus einer F\u00fchrungsebene"},"content":{"rendered":"\n<h1 id=\"h-lag-koln-urteil-vom-13-10-2017-az-4-sa-109-17-fuhrungsebeneabbau-braucht-konkrete-darlegung\" class=\"wp-block-heading\">LAG K\u00f6ln \u2013 Urteil vom 13.10.2017 \u2013 Az. 4 Sa 109\/17: F\u00fchrungsebeneabbau braucht konkrete Darlegung<\/h1>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-kadence-image kb-image1411_e7d3f9-86 size-full advgb-dyn-e64e08d4\"><\/figure>\n\n\n\n<h2 id=\"h-das-urteil-auf-den-punkt-gebracht\" class=\"wp-block-heading\">Das Urteil auf den Punkt gebracht:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Abbau einer F\u00fchrungsebene kann eine betriebsbedingte K\u00fcndigung rechtfertigen, aber nur, wenn der Arbeitgeber die organisatorische Umverteilung der Aufgaben konkret und nachvollziehbar darlegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Kern der Entscheidung:<\/strong> Streicht der Arbeitgeber eine Leitungsstelle und verteilt deren Aufgaben auf andere Mitarbeiter, muss er erkl\u00e4ren, welche T\u00e4tigkeiten wegfallen, welche T\u00e4tigkeiten k\u00fcnftig von wem \u00fcbernommen werden und dass dies ohne \u00dcberlastung der verbleibenden Mitarbeiter m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-zusammenfassung-des-sachverhaltes\" class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung des Sachverhaltes:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kl\u00e4ger war langj\u00e4hrig als Leiter einer Schreinerei bei einem Messebauunternehmen besch\u00e4ftigt. Zu seinen Aufgaben geh\u00f6rten unter anderem Materialbestellung, Verwaltung von Fundusteilen, Steuerung des Maschinenparks, Arbeitseinteilung sowie Urlaubs- und Abwesenheitsplanung f\u00fcr ein Team von etwa 20 Mitarbeitern. Die Arbeitgeberin k\u00fcndigte ihm betriebsbedingt, weil sie wegen r\u00fcckl\u00e4ufiger Gesch\u00e4ftsentwicklung eine F\u00fchrungsebene in der Schreinerei abbauen wollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Arbeitgeberin trug vor, bestimmte Fachaufgaben sollten k\u00fcnftig von Mitarbeitern der Arbeitsvorbereitung miterledigt werden. Weitere F\u00fchrungsaufgaben sollte der Plant Manager \u00fcbernehmen. Der Arbeitnehmer erhob K\u00fcndigungsschutzklage und machte geltend, die Arbeitgeberin habe nicht nachvollziehbar dargelegt, wie diese Umverteilung praktisch funktionieren solle.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-zusammenfassung-der-urteilsgrunde\" class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung der Urteilsgr\u00fcnde:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Landesarbeitsgericht K\u00f6ln hielt die K\u00fcndigung f\u00fcr sozial ungerechtfertigt. Zwar ist eine unternehmerische Entscheidung, eine Hierarchieebene abzubauen, grunds\u00e4tzlich gerichtlich nur eingeschr\u00e4nkt \u00fcberpr\u00fcfbar. Wenn diese Entscheidung aber praktisch mit dem K\u00fcndigungsentschluss identisch ist, muss der Arbeitgeber ihre organisatorische Durchf\u00fchrbarkeit und zeitliche Nachhaltigkeit besonders konkret erl\u00e4utern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daran fehlte es im entschiedenen Fall. Die Arbeitgeberin hatte nicht dargelegt, welchen zeitlichen Anteil die einzelnen Aufgaben des Kl\u00e4gers an seiner 40-Stunden-Woche hatten. Ebenso wenig war nachvollziehbar, welche konkreten freien Kapazit\u00e4ten bei den verbleibenden Mitarbeitern vorhanden waren. Das Gericht konnte daher nicht pr\u00fcfen, ob die Aufgaben ohne \u00fcberobligatorische Mehrarbeit verteilt werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-urteil-lag-koln-urteil-vom-13-10-2017-az-4-sa-109-17\" class=\"wp-block-heading\">Urteil: LAG K\u00f6ln \u2013 Urteil vom 13.10.2017 \u2013 Az.: 4 Sa 109\/17<\/h2>\n\n\n\n<h3 id=\"h-tenor-der-entscheidung\" class=\"wp-block-heading\">Tenor der Entscheidung<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Berufung der Beklagten gegen das Urteil des Arbeitsgerichts K\u00f6ln vom 24.11.2016 (11 Ca 5658\/16) wird zur\u00fcckgewiesen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Kosten des Berufungsverfahrens tr\u00e4gt die Beklagte.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Revision wird nicht zugelassen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h3 id=\"h-entscheidungsgrunde\" class=\"wp-block-heading\">Entscheidungsgr\u00fcnde:<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Parteien streiten \u00fcber die Wirksamkeit einer betriebsbedingten K\u00fcndigung und Weiterbesch\u00e4ftigung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beklagte bietet bundesweit an mehreren Standorten mit etwa 200 Mitarbeitern Dienstleistungen f\u00fcr interaktive Messe- und Marktauftritte an. Der am 1960 geborene Kl\u00e4ger ist seit dem 22.02.1999 am Standort Kerpen als Leiter der Schreinerei zu einem monatlichen Bruttoeinkommen von EUR 5.334,92 in einer 40-Stunden-Woche besch\u00e4ftigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Leitungsaufgaben oblagen dem Kl\u00e4ger nach \u00fcbereinstimmendem Vortrag der Parteien jedenfalls die Materialbestellung, die Verwaltung der Fundusteile aus der Schreinerei, die Steuerung des Maschinenparks, die Arbeitseinteilung sowie die Urlaubs- und Abwesenheitsplanung nebst Leitung des ihm unterstellten Teams aus 20 Mitarbeitern. Der Kl\u00e4ger ist verheiratet und einem Kind zum Unterhalt verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Schreiben vom 21.07.2016 leitete die Beklagte dem unternehmenseinheitlich gebildeten Betriebsrat ein Anh\u00f6rungsschreiben \u00fcber eine beabsichtigte betriebsbedingte K\u00fcndigung des Kl\u00e4gers zu. Dort hei\u00dft es auszugsweise wie folgt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e( \u2026 ) ist die Entwicklung im Bereich Messe generell r\u00fcckl\u00e4ufig und ein deutlicher Preisr\u00fcckgang ist zu verzeichnen (Umsatzvolumen: geringere Budgets, weniger Fl\u00e4che wird bebaut) plus Volumenr\u00fcckgang. ( \u2026 ) Momentan rechnen wir mit einem Umsatzr\u00fcckgang im Budget f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr in H\u00f6he von 10 Millionen (Mio.) Euro. Im aktuellen Vertriebsreport ist zu Beginn des Gesch\u00e4ftsjahres (August 2016) bereits eine L\u00fccke von 9 Mio. Euro erkennbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ergebniserwartung vor Ma\u00dfnahmen liegt bei EUR \u2013 1.8 Mio. ( \u2026 ). Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung hat aus Kosten- und Effizienzgr\u00fcnden vor dem Hintergrund der Gesch\u00e4ftsentwicklung im Rahmen der Budgetplanung 2016\/17 Anfang Juni die unternehmerische Entscheidung getroffen, dass Stellen abgebaut werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geplant ist, dass in den Bereichen der Schreinerei, im Project Management K\u00f6 und in der Architektur Stellen abgebaut werden, da in diesen Bereichen der Besch\u00e4ftigungsbedarf durch massive Reduzierung des Projektgesch\u00e4ftes entf\u00e4llt. Die Umsetzung der Anpassungen soll mit Wirkung zum Beginn des Gesch\u00e4ftsjahres 2016\/17 erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Bereich der Schreinerei haben wir uns entschieden, eine F\u00fchrungsebene herauszunehmen, da heute bereits die Kapazit\u00e4ts- und Mitarbeiterplanung und die Themen Arbeitssicherheit, Prozessverbesserung weitestgehend vom Plant Manager am Standort K mitbearbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Komplexit\u00e4tsgrad in der Schreinerei hat sich, insbesondere durch zunehmende Verlagerungen von Vormontagen von der Schreinerei zu unserem On-Site-Baustellen deutlich reduziert und dadurch ist auch der Koordinationsaufwand f\u00fcr die F\u00fchrung der Schreinerei erheblich verringert und kann vom heutigen Plant Manager vollst\u00e4ndig mit \u00fcbernommen werden. Zudem wird im Bereich der Schreinerei eine Schreinerstelle entfallen. ( \u2026 )\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wegen der weiteren Einzelheiten des Schreibens vom 21.07.2016 wird auf Blatt. 63 bis 65 der Akte Bezug genommen. Der Betriebsrat widersprach der K\u00fcndigung mit Schreiben vom 27.07.2016 (Blatt 17 der Akte).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Schreiben vom 24.07.2015 stellte die Beklagte den Kl\u00e4ger von der Arbeitspflicht frei. Mit Schreiben vom 28.07.2016 k\u00fcndigte sie das Arbeitsverh\u00e4ltnis ordentlich zum 31.01.2017.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit am 05.08.2016 beim Arbeitsgericht eingegangener Klage hat der Kl\u00e4ger die fehlende soziale Rechtfertigung der K\u00fcndigung geltend gemacht und die nicht ordnungsgem\u00e4\u00dfe Anh\u00f6rung des Betriebsrats ger\u00fcgt. Er hat gemeint, dass weder au\u00dferbetriebliche noch innerbetriebliche Umst\u00e4nde die K\u00fcndigung rechtfertigen k\u00f6nnten, denn jedenfalls habe der behauptete Umsatzr\u00fcckgang nicht zu einem Auftragsr\u00fcckgang gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beklagte habe dar\u00fcber hinaus nicht schl\u00fcssig vorgetragen, dass der Plant Manager die Leitung der Schreinerei \u00fcbernehmen k\u00f6nne und in der Lage sei, die dort anfallenden Arbeiten zus\u00e4tzlich zu seinen eigenen Aufgaben zu erledigen, ohne \u00fcberobligatorische Mehrarbeit zu leisten. Tats\u00e4chlich handele es sich um eine unzul\u00e4ssige Austauschk\u00fcndigung, da der Plant Manager von seinen bisherigen Aufgaben entbunden werden solle, um die Leitung der Schreinerei zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Rechtsprechung des Gro\u00dfen Senats des Bundesarbeitsgerichts sei die Beklagte verpflichtet, ihn bis zum rechtskr\u00e4ftigen Abschluss des Rechtsstreits weiter zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kl\u00e4ger hat beantragt,<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>festzustellen, dass das zwischen den Parteien bestehende Arbeitsverh\u00e4ltnis durch die K\u00fcndigung der Beklagten vom 28.07.2016 nicht zum 31.01.2017 sein Ende finden wird, sondern \u00fcber diesen Tag hinaus ungek\u00fcndigt fortbesteht;<\/li>\n\n\n\n<li>die Beklagte zu verurteilen, den Kl\u00e4ger vorl\u00e4ufig bis zum rechtskr\u00e4ftigen Abschluss des K\u00fcndigungsschutzverfahrens als Leiter der Schreinerei am Standort K weiter zu besch\u00e4ftigen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beklagte hat beantragt, die Klage abzuweisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beklagte hat behauptet, dass ihr Auftrags- und Umsatzvolumen aufgrund Ver\u00e4nderungen des Marktumfeldes in den letzten eineinhalb Jahren deutlich zur\u00fcckgegangen sei und dies sich auch in einem R\u00fcckgang des Arbeitsvolumens niedergeschlagen habe. Anfang Juni 2016 habe die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung entschieden, die Mitarbeiterkapazit\u00e4t an den ver\u00e4nderten Bedarf anzupassen und an den Standorten K\u00f6 und K mit Beginn des Gesch\u00e4ftsjahres 2016\/2017 insgesamt 15 Stellen abzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beklagte hat behauptet, in der Schreinerei in Kerpen habe der R\u00fcckgang des Messebaugesch\u00e4ftes zu einem Wegfall von zwei Arbeitspl\u00e4tzen gef\u00fchrt. Weil die Auftr\u00e4ge weniger komplex seien, seien auch die Koordination- und \u00dcberwachungsaufgaben geringer geworden. Von den Leitungsaufgaben des Kl\u00e4gers, so hat die Beklagte weiter behauptet, erledigten die Mitarbeiter der Arbeitsvorbereitung k\u00fcnftig die Materialbeschaffung, die Verwaltung der Fundusteile etc. mit, wof\u00fcr aufgrund des reduzierten Arbeitsvolumens freie Kapazit\u00e4ten vorhanden seien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die weiteren F\u00fchrungsaufgaben erledige in Zukunft der Plant Manager, der bereits in der Vergangenheit \u2013 dies hat der Kl\u00e4ger bestritten \u2013 einzelne Aufgaben der Schreinereileitung wie z.B. die Kapazit\u00e4tsplanung \u00fcbernommen habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab dem 01.10.2016 sei der Plan Manager nicht mehr f\u00fcr den Bereich Logistik zust\u00e4ndig und k\u00f6nnen neben seiner \u2013 weiterhin bestehenden \u2013 Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die kleineren Abteilungen Grafik und Elektro mit nur wenigen Mitarbeitern die Leitung der Schreinerei schwerpunktm\u00e4\u00dfig \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem der Plant Manager w\u00e4hrend des Rechtsstreits jedoch eine Eigenk\u00fcndigung ausgesprochen habe und aufgrund dieser zum 31.01.2017 aus dem Arbeitsverh\u00e4ltnis ausscheide, habe die Beklagte entschieden, dessen Stelle nicht mehr zu besetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Arbeitsgericht hat mit Urteil vom 24.11.2016 dem K\u00fcndigungsschutzantrag stattgegeben und die Beklagte zur vorl\u00e4ufigen Weiterbesch\u00e4ftigung des Kl\u00e4gers bis zum rechtskr\u00e4ftigen Abschluss des Rechtsstreits verurteilt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Begr\u00fcndung hat das Arbeitsgericht ausgef\u00fchrt, dass die Beklagte die K\u00fcndigung nicht auf au\u00dferbetriebliche Umst\u00e4nde st\u00fctzen k\u00f6nne, da weder ersichtlich sei, aufgrund welcher Auftrags- und Personalplanungen sie von einem dauerhaften Auftragsr\u00fcckgang ausgehe, noch, inwieweit ein Umsatzr\u00fcckgang den Wegfall von Besch\u00e4ftigungsbed\u00fcrfnissen zur Folge habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beklagte habe auch nicht darstellen k\u00f6nnen, dass der Besch\u00e4ftigungsbedarf f\u00fcr den Kl\u00e4ger durch eine unternehmerische Organisationsentscheidung weggefallen sei. Angesichts der Tatsache, dass die Stelle des Plant Managers nach dessen Eigenk\u00fcndigung nicht wieder besetzt werden solle, sei nicht nachvollziehbar, wie eine unternehmerische Entscheidung, deren Umsetzung bereits w\u00e4hrend des Laufens der K\u00fcndigungsfrist obsolet geworden sei, auf Dauer angelegt sein solle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegen das ihr am 03.01.2017 zugestellte Urteil hat die Beklagte am 02.02.2017 Berufung eingelegt und diese nach Verl\u00e4ngerung der Berufungsbegr\u00fcndungsfrist bis zum 03.04.2017 am 03.04.2017 begr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beklagte r\u00fcgt, dass das Arbeitsgericht habe die Anforderungen an die Darlegungslast des Arbeitgebers f\u00fcr eine durch Auftragsr\u00fcckgang bedingte K\u00fcndigung \u00fcberzogen hoch angesetzt und es dabei vers\u00e4umt habe, die Beklagte auf eine erforderliche weitere Pr\u00e4zisierung des Auftragsr\u00fcckganges hinzuweisen. Die Beklagte h\u00e4tte zu einzelnen Punkten umfassender und detailreicher vorgetragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Letztlich sei der Auftragsr\u00fcckgang jedoch nicht entscheidend, da die K\u00fcndigung das Resultat der gestalterischen unternehmerischen Entscheidung der Beklagten gewesen sei, die Schreinerei k\u00fcnftig nicht mehr einer eigenst\u00e4ndigen Leitung zu unterstellen. Die Beklagte meint sodann, dass das Arbeitsgericht aus der Eigenk\u00fcndigung und der fehlenden Nachbesetzung der Stelle des Plant Managers nicht habe schlie\u00dfen d\u00fcrfen, dass ihre unternehmerische Entscheidung nicht auf Dauer angelegt sei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die K\u00fcndigung des Plant Managers sei erst nach Ausspruch der K\u00fcndigung des Kl\u00e4gers erfolgt und daher f\u00fcr die Frage der Wirksamkeit der K\u00fcndigung ohne Bedeutung. Einen allenfalls in Betracht kommenden Wiedereinstellungsanspruch habe der Kl\u00e4ger nicht geltend gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unabh\u00e4ngig davon sei die Nachbesetzung der Stelle des Plant Managers aber auch nicht erforderlich gewesen, da der sich Arbeitskr\u00e4ftebedarf am Standort Kerpen nach Ausspruch der K\u00fcndigung gegen\u00fcber dem Kl\u00e4ger infolge der Verlagerung der Beplankung von W\u00e4nden weiter reduziert habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Schriftsatz vom 05.10.2017 tr\u00e4gt die Beklagte vor, dass die f\u00fcr F\u00fchrung und Koordination urspr\u00fcnglich erforderlichen 40 Stunden pro Woche sich auf zehn bis 20 Stunden pro Woche reduziert h\u00e4tten und durch einen Mitarbeiter in der Arbeitsvorbereitung abgedeckt w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beklagte beantragt, das Urteil des Arbeitsgerichts K\u00f6ln vom 24. November 2016, Az.: 11 Ca 5658\/16, abzu\u00e4ndern und die Klage abzuweisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kl\u00e4ger beantragt, die Berufung zur\u00fcckzuweisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kl\u00e4ger verteidigt die Entscheidung des Arbeitsgerichts. Nachdem die Beklagte die K\u00fcndigung des Kl\u00e4gers ausweislich ihres Berufungsvorbringens offenbar nicht (mehr) auf au\u00dferbetriebliche Faktoren st\u00fctze, gen\u00fcge das Vorbringen der Beklagten zum Wegfall einer Hierarchieebene auch im Berufungsverfahren nicht den Anforderungen an die Darlegungs- und Beweislast des Arbeitgebers.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf den wechselseitig ausgetauschten Schrifts\u00e4tze der Parteien im Berufungsverfahren, das erstinstanzliche Urteil sowie das Protokoll der m\u00fcndlichen Verhandlung Bezug genommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Berufung ist zul\u00e4ssig, aber unbegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">A. Die Berufung ist zul\u00e4ssig. Sie ist statthaft sowie frist- und formgerecht eingelegt und begr\u00fcndet, \u00a7\u00a7 66 Abs. 1 S. 1 und 2, 64 Abs. 6 S. 1 ArbGG i.V.m. \u00a7\u00a7 519, 520 Abs. 1 und 3 ZPO.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">B. Die Berufung ist unbegr\u00fcndet. Das Arbeitsgericht hat im Ergebnis zutreffend festgestellt, dass die K\u00fcndigung vom 28.07.2016 nicht sozial gerechtfertigt im Sinne des \u00a7 1 Abs. 2 KSchG ist und das Arbeitsverh\u00e4ltnis nicht zum 31.01.2017 aufgel\u00f6st hat (dazu unter 1.). Das Arbeitsgericht hat die Beklagte zu Recht zur vorl\u00e4ufigen Weiterbesch\u00e4ftigung des Kl\u00e4gers bis zum rechtskr\u00e4ftigen Abschluss des K\u00fcndigungsschutzverfahrens verurteilt (dazu unter 2.).<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die ordentliche K\u00fcndigung vom 28.07.2016 ist sozial ungerechtfertigt. Sie ist nicht durch dringende betriebliche Erfordernisse im Sinne des \u00a7 1 Abs. 2 Satz 1 KSchG bedingt.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dringende betriebliche Erfordernisse f\u00fcr eine K\u00fcndigung im Sinne des \u00a7 1 Abs. 2 Satz 1 KSchG k\u00f6nnen aus innerbetrieblichen oder au\u00dferbetrieblichen Gr\u00fcnden folgen (BAG, Urteil vom 24.05.2012 \u2013 2 AZR 124\/11 -, Rn. 21, juris; BAG, Urteil vom 16.12.2010 \u2013 2 AZR 770\/09 \u2013 Rn. 13, juris). Ein dringendes betriebliches Erfordernis f\u00fcr die K\u00fcndigung vom 28.07.2016 besteht weder aus au\u00dferbetrieblichen (dazu unter a.) noch aus innerbetrieblichen Gr\u00fcnden (dazu unter b.) a. Zun\u00e4chst hat die Beklagte selbst in der Berufungsinstanz klargestellt, dass sie die K\u00fcndigung vom 28.07.2016 nicht au\u00dferbetriebliche Umst\u00e4nde st\u00fctzt und dass ihre Ausf\u00fchrungen zu Umsatz- und Auftragsr\u00fcckgang ihre unternehmerische Organisationsentscheidung erl\u00e4utern sollten. Soweit die Beklagte die Entscheidung des Arbeitsgerichts zu diesem Punkt gleichwohl angegriffen hat, ist Folgendes festzuhalten:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die von der Beklagten erhobene Verfahrensr\u00fcge wegen eines fehlenden Hinweises auf die mangelnde Pr\u00e4zisierung ihres Vortrags zum Auftragsr\u00fcckgang ist unzul\u00e4ssig. Wird eine Verfahrensr\u00fcge erhoben, m\u00fcssen in der Rechtsmittelbegr\u00fcndung gem\u00e4\u00df \u00a7 66 Abs. 6 ArbGG in Verbindung mit \u00a7 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO die Tatsachen bezeichnet werden, die den Mangel ergeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bezieht sich die R\u00fcge auf die verfahrensrechtswidrige Unterlassung eines gebotenen richterlichen Hinweises, muss der unterlassene Hinweis bezeichnet und angegeben werden, was auf einen entsprechenden Hinweis hin vorgetragen worden w\u00e4re (BAG, Urteil vom 24.02.2016 \u2013 4 AZR 89\/13 -, Rn. 25, BeckRs 70257; BGH, Urteil vom 27.01.2015 \u2013 VI ZB 40\/14 -, NJW-RR 2015, Seite 511; Z\u00f6ller\/Greger, 31. Aufl. 2016, \u00a7 139 ZPO Rn. 20). Hieran fehlt es im vorliegenden Fall.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwar hat die Beklagte in ihrer Berufungsbegr\u00fcndung vom 03.04.2017 ausgef\u00fchrt, dass das Arbeitsgericht sie nicht darauf hingewiesen habe, dass ihr bisheriger Sachvortrag zum Auftragsr\u00fcckgang nicht hinreichend sei. Ihre weiteren Ausf\u00fchrungen, sie h\u00e4tte bei erteiltem Hinweis zu den einzelnen Punkten \u201eumfassender und detailreicher vorgetragen\u201c, stellen jedoch nicht den im Rahmen einer zul\u00e4ssigen Verfahrensr\u00fcge erforderlichen Vortrag dar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beklagte h\u00e4tte hierzu tats\u00e4chlich die \u201eeinzelnen Punkte\u201c auch benennen m\u00fcssen, zu denen sie umfassender und detailreicher h\u00e4tte vortragen wollen und den Vortrag auch ausf\u00fchren. Der allgemeine Hinweis, zu einzelnen Punkten detailreicher vortragen zu wollen, ist nicht ausreichend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Arbeitsgericht hat im \u00dcbrigen zutreffend darauf abgestellt, dass der Arbeitgeber einen dauerhaften Auftragsr\u00fcckgang in Abgrenzung zu kurzfristigen Auftragsschwankungen darlegen muss, wenn er sich auf den au\u00dferbetrieblichen Grund des Auftragsr\u00fcckgangs beruft. Das Arbeitsgericht hat \u2013 anders als die Beklagte meint \u2013 auch keine \u00fcberzogen hohen Anforderungen an die Darlegungslast gestellt. Das Bundesarbeitsgericht hat mit Entscheidungen vom 18.05.2006 (2 AZR 412\/05 -, Rn. 17, juris) und 23.02.2012 (2 AZR 548\/10 -, Rn. 20, juris) zum erforderlichen Sachvortrag des Arbeitsgebers festgehalten, dass die Dauerhaftigkeit des R\u00fcckgangs des Auftragsvolumens anhand eines Vergleichs einschl\u00e4giger Daten aus repr\u00e4sentativen Referenzperioden nachvollziehbar sein m\u00fcsse. Ausgehend von diesen Grunds\u00e4tzen hat das Arbeitsgericht zutreffend festgestellt, dass entsprechender Vortrag der Beklagten fehlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in der Berufungsinstanz hat die Beklagte ihren Vortrag zum Auftragsr\u00fcckgang nicht erg\u00e4nzt. b. Ein dringendes betriebliches Erfordernis besteht auch nicht aus innerbetrieblichen Gr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Innerbetriebliche Gr\u00fcnde liegen vor, wenn sich der Arbeitgeber zu einer organisatorischen Ma\u00dfnahme entschlie\u00dft, bei deren Umsetzung das Bed\u00fcrfnis f\u00fcr die Weiterbesch\u00e4ftigung eines oder mehrerer Arbeitnehmer entf\u00e4llt. Eine solche unternehmerische Entscheidung ist gerichtlich nicht auf ihre sachliche Rechtfertigung oder ihre Zweckm\u00e4\u00dfigkeit hin zu pr\u00fcfen, sondern nur darauf, ob sie offensichtlich unsachlich, unvern\u00fcnftig oder willk\u00fcrlich ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachzupr\u00fcfen ist jedoch, ob die fragliche Entscheidung tats\u00e4chlich umgesetzt wurde und dadurch das Besch\u00e4ftigungsbed\u00fcrfnis f\u00fcr einzelne Arbeitnehmer entfallen ist (BAG, Urteil vom 24.05.2012 \u2013 2 AZR 124\/11 -, Rn. 21, juris; BAG, Urteil vom 16.12.2010 \u2013 2 AZR 770\/09 -, Rn. 13, juris).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">L\u00e4uft die unternehmerische Entscheidung auf den Abbau einer Hierarchieebene oder die Streichung eines einzelnen Arbeitsplatzes hinaus verbunden mit der Umverteilung der dem betroffenen Arbeitnehmer bis zuletzt zugewiesenen Aufgaben, ist die Organisationsentscheidung des Arbeitgebers mit seinem K\u00fcndigungsentschluss praktisch deckungsgleich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ansonsten berechtigte Vermutung, die Entscheidung sei aus sachlichen Gr\u00fcnden erfolgt, die au\u00dferhalb ihrer selbst liegen, muss der Arbeitgeber in solchen F\u00e4llen seine Entscheidung hinsichtlich ihrer organisatorischen Durchf\u00fchrbarkeit und zeitlichen Nachhaltigkeit verdeutlichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er muss konkret erl\u00e4utern, in welchem Umfang und aufgrund welcher Ma\u00dfnahmen die bisher vom gek\u00fcndigten Arbeitnehmer ausge\u00fcbten T\u00e4tigkeiten zuk\u00fcnftig entfallen und er muss anhand einer schl\u00fcssige Prognose im Einzelnen darstellen, wie die anfallenden Arbeiten vom verbliebenen Personal ohne \u00fcberobligationsm\u00e4\u00dfige Leistungen \u2013 also im Rahmen ihrer vertraglich geschuldeten regelm\u00e4\u00dfigen w\u00f6chentlichen Arbeitszeit \u2013 erledigt werden k\u00f6nnen (BAG, Urteil vom 24.05.2012 \u2013 2 AZR 124\/11 -, Rn. 23, juris; BAG, Urteil vom 16.12.2010 \u2013 2 AZR 770\/09 -, Rn. 15, juris; BAG, Urteil vpm 13.02.2008 \u2013 2 AZR 1041\/06 -, Rn. 16, juris)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In welcher Weise ein Arbeitgeber darlegt, dass die Umverteilung von Arbeitsaufgaben nicht zu einer \u00fcberobligatorischen Beanspruchung im Betrieb verbliebener Arbeitnehmer f\u00fchrt, bleibt ihm \u00fcberlassen. Handelt es sich um nicht taktgebundene Arbeiten, muss nicht minuti\u00f6s dargelegt werden, welche einzelnen T\u00e4tigkeiten die fraglichen Mitarbeiter k\u00fcnftig mit welchen Zeitanteilen t\u00e4glich zu verrichten haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es kann \u2013 je nach Einlassung des Arbeitnehmers \u2013 ausreichend sein, wenn der Arbeitgeber die getroffenen Vereinbarungen zu Umfang und Verteilung der Arbeitszeit darstellt und Anhaltspunkte daf\u00fcr darlegt, dass Freir\u00e4ume f\u00fcr die \u00dcbernahme zus\u00e4tzlicher Aufgaben vorhanden sind (BAG, Urteil vom 24.05.2012 \u2013 2 AZR 124\/11 -, Rn. 31, juris).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausgehend von diesen Grunds\u00e4tzen hat die Beklagte nicht dargelegt, dass ihre unternehmerische Entscheidung, die Hierarchieebene der Leitung der Schreinerei abzubauen, organisatorisch durchf\u00fchrbar und zeitlich nachhaltig ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anders als das Arbeitsgericht angenommen hat, folgt die fehlende Nachhaltigkeit der unternehmerischen Entscheidung aber nicht bereits aus der Tatsache, dass der Plant Manager, der die Leitungsaufgaben des Kl\u00e4gers nach dem Vorbringen der Beklagten \u00fcbernehmen sollte, nach der K\u00fcndigung des Kl\u00e4gers sein Arbeitsverh\u00e4ltnis zur Beklagten selbst gek\u00fcndigt und die Beklagte in der Folge entschieden hat, die Stelle nicht neu zu besetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Recht hat die Beklagte darauf hingewiesen, dass der ma\u00dfgebliche Zeitpunkt f\u00fcr die Beurteilung der sozialen Rechtfertigung einer K\u00fcndigung der Zeitpunkt des Zugangs der K\u00fcndigung ist (vgl. BAG, Urteil vom 09.11.2006 \u2013 2 AZR 812\/05 -, Rn.20, juris; KR-Griebeling\/Rachor, 11. Aufl. 2016, \u00a7 1 KSchG Rn. 235 mwN). Das Ausscheiden des Plant Managers nach Zugang der K\u00fcndigung des Kl\u00e4gers ist bei der Pr\u00fcfung der sozialen Rechtfertigung der K\u00fcndigung nicht zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es kommt vielmehr auf die urspr\u00fcnglichen Planungen an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beklagte hat die Durchf\u00fchrbarkeit und zeitliche Nachhaltigkeit des Wegfalls der Leitung der Schreinerei aber auch nicht auf Grundlage ihrer urspr\u00fcnglichen Planungen nachvollziehbar dargelegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach \u00fcbereinstimmendem Vortrag der Parteien bestanden die Leitungsaufgaben des Kl\u00e4gers jedenfalls in der Materialbestellung, der Verwaltung der Fundusteile aus der Schreinerei, der Steuerung des Maschinenparks, der Arbeitseinteilung sowie der Urlaubs- und Abwesenheitsplanung und Leitung des Teams aus 20 ihm unterstellten Mitarbeitern. Ob der Kl\u00e4ger dar\u00fcber hinaus \u2013 wie von ihm vorgetragen \u2013 noch weitere Aufgaben, wie die Kapazit\u00e4tsplanung, erledigte, konnte offenbleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beklagte hat bereits f\u00fcr die vorgenannten, dem \u00fcbereinstimmenden Parteivortrag entsprechenden Aufgaben des Kl\u00e4gers nicht dargelegt, dass deren Verteilung organisatorisch durchf\u00fchrbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beklagte hat bereits nicht vorgetragen, welchen Anteil an der vereinbarten, 40 Stunden in der Woche umfassenden Arbeitszeit des Kl\u00e4gers die einzelnen T\u00e4tigkeiten jeweils haben. Nach ihrem eigenen Vorbringen hat die Beklagte diese T\u00e4tigkeiten, deren zeitlicher Umfang offen ist, sodann im Rahmen der urspr\u00fcnglichen Planungen auf mehrere Arbeitnehmer verteilt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei sollten zun\u00e4chst die \u201e\u00fcbrigen Fachaufgaben wie Materialbeschaffung, Verwaltung der Fundusteile etc.\u201c von den Mitarbeitern in der Arbeitsvorbereitung miterledigt werden. Hierzu hat die Beklagte erl\u00e4utert, dass die Mitarbeiter die Aufgaben deshalb erledigen k\u00f6nnten, weil sich das Arbeitsvolumen infolge des Auftragsr\u00fcckgangs reduziert habe. Zwar mag ein Auftragsr\u00fcckgang grunds\u00e4tzlich Freir\u00e4ume f\u00fcr die \u00dcbernahme zus\u00e4tzlicher Aufgaben er\u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob diese Freir\u00e4ume aber ausreichend sind, kann das Gericht nur dann \u00fcberpr\u00fcfen, wenn es sowohl den zeitlichen Umfang der zu \u00fcbernehmenden Aufgaben als auch den zeitlichen Umfang des entstandenen Freiraums kennt, gerade wenn dieser sich auf mehrere Mitarbeiter verteilt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn eine minuti\u00f6se Darlegung der T\u00e4tigkeiten nicht erforderlich ist, so bedarf es doch irgendwelcher Anhaltspunkte, die es dem Gericht erm\u00f6glichen, das Konzept der Umverteilung in zeitlicher Hinsicht auf seine Durchf\u00fchrbarkeit nachzuvollziehen. Beschr\u00e4nkt sich der Arbeitgeber \u2013 wie vorliegend die Beklagte \u2013 darauf, lediglich die zu verteilenden Arbeitsaufgaben zu benennen, fehlt es jedenfalls an Anhaltspunkten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entsprechendes gilt f\u00fcr das Vorbringen der Beklagten im Zusammenhang mit ihren urspr\u00fcnglichen Planungen, die weiteren Leitungsaufgaben dem Plant Manager zu \u00fcbertragen. Zwar hat die Beklagte auch hier Anhaltspunkte daf\u00fcr vorgetragen, dass Freir\u00e4ume f\u00fcr die \u00dcbernahme zus\u00e4tzlicher Aufgaben dadurch entstanden sein k\u00f6nnen, dass der Plant Manager nicht mehr f\u00fcr die Leitung der Logistik zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jedoch kann das Gericht ohne weitere Angaben nicht davon ausgehen, dass der Umfang der T\u00e4tigkeit der Leitung der Schreinerei dem Umfang der T\u00e4tigkeit der Leitung der Abteilung Logistik entspricht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf die Ausf\u00fchrungen der Beklagten in ihrer Berufungsbegr\u00fcndung, nach denen nach der Eigenk\u00fcndigung des Plant Managers zum 31.01.2017 die \u00dcbernahme der T\u00e4tigkeiten des Kl\u00e4gers durch andere Mitarbeiter infolge weiteren Besch\u00e4ftigungswegfalls m\u00f6glich gewesen sei, kommt es nicht an. Der ma\u00dfgebliche Zeitpunkt f\u00fcr die Beurteilung der sozialen Rechtfertigung einer K\u00fcndigung der Zeitpunkt ihres Zugangs. Nachtr\u00e4gliche Entwicklungen f\u00fchren nicht in Nachhinein zur Wirksamkeit der K\u00fcndigung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entsprechendes gilt f\u00fcr die Ausf\u00fchrungen der Beklagten in ihrem Schriftsatz vom 05.10.2017, nach denen die F\u00fchrungs- und Koordinationsaufgaben des Kl\u00e4gers sich auf zehn bis 20 Stunden in der Woche reduziert und nunmehr von einem Mitarbeiter in der Arbeitsvorbereitung \u00fcbernommen worden seien, f\u00fchren zu keinem anderen Ergebnis. Auch hier beruft sich die Beklagte auf Entwicklungen nach Zugang der streitigen K\u00fcndigung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus kann das Gericht nicht mangels entsprechender Angaben nicht \u00fcberpr\u00fcfen, ob und aufgrund welcher Tatsachen ein Mitarbeiter Freir\u00e4ume f\u00fcr \u201ezehn bis 20 Stunden pro Woche\u201c hat.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Das Arbeitsgericht hat die Beklagte zurecht zur vorl\u00e4ufigen Weiterbesch\u00e4ftigung des Kl\u00e4gers bis zum rechtskr\u00e4ftigen Abschluss des K\u00fcndigungsschutzverfahrens verurteilt. Dabei hat das Arbeitsgericht zutreffend auf den allgemeinen Weiterbesch\u00e4ftigungsanspruch des Kl\u00e4gers nach gerichtlicher Feststellung der Unwirksamkeit der K\u00fcndigung aus \u00a7\u00a7 611, 242 BGB erkannt (BAG GS 27.02.1985 \u2013 GS 1\/84 \u2013 juris).<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn der bei der Beklagten gebildete Betriebsrat der K\u00fcndigung des Kl\u00e4gers widersprochen hat, stand ein Weiterbesch\u00e4ftigungsantrag nach \u00a7 102 Abs. 5 BetrVG nicht zur Entscheidung an. Der Kl\u00e4ger hat seinen Antrag ausschlie\u00dflich auf den allgemeinen Weiterbesch\u00e4ftigungsanspruch nach den Grunds\u00e4tzen des Gro\u00dfen Senats gest\u00fctzt und dadurch den Streitgegenstand bestimmt (vgl. Z\u00f6ller\/Vollkommer, 31. Aufl. 2016, Einleitung zur ZPO Rn. 72 ff).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Umst\u00e4nde, aus denen sich ein besonderes Interesse der Beklagten an der Nichtbesch\u00e4ftigung des Kl\u00e4gers ergeben k\u00f6nne, hat die Beklagte in der Berufungsinstanz nicht vorgetragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">C. Die Kostenentscheidung beruht auf \u00a7 97 Abs. 1 ZPO. Die Kosten eines erfolglos eingelegten Rechtsmittels hat die Partei zu tragen, die es eingelegt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">D. Die Entscheidung \u00fcber die Nichtzulassung der Revision folgt aus \u00a7 72 Abs. 2 ArbGG. Die entscheidungserheblichen Rechtsfragen sind von der Rechtsprechung gekl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-accordion alignnone\"><div class=\"kt-accordion-wrap kt-accordion-idPOSTID_e7e84a-43 kt-accordion-has-5-panes kt-active-pane-0 kt-accordion-block kt-pane-header-alignment-left kt-accodion-icon-style-basic kt-accodion-icon-side-right\" style=\"max-width:none\"><div class=\"kt-accordion-inner-wrap\" data-allow-multiple-open=\"false\" data-start-open=\"none\">\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-1 kt-panePOSTID_pane-1\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Darf ein Arbeitgeber eine F\u00fchrungsebene abbauen?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja. Der Arbeitgeber darf grunds\u00e4tzlich entscheiden, eine Hierarchieebene oder Leitungsstelle abzubauen. Das Gericht pr\u00fcft nicht, ob diese Entscheidung wirtschaftlich zweckm\u00e4\u00dfig ist. Es pr\u00fcft aber, ob sie tats\u00e4chlich umgesetzt werden kann und zum Wegfall des Besch\u00e4ftigungsbedarfs f\u00fchrt.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-2 kt-panePOSTID_pane-2\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Was muss der Arbeitgeber bei Aufgabenverteilung darlegen?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er muss konkret erkl\u00e4ren, welche Aufgaben bisher der gek\u00fcndigte Arbeitnehmer erledigt hat, welchen zeitlichen Umfang diese Aufgaben hatten, welche Aufgaben k\u00fcnftig entfallen und welche Mitarbeiter die verbleibenden Aufgaben innerhalb ihrer regul\u00e4ren Arbeitszeit \u00fcbernehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-3 kt-panePOSTID_pane-3\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Reicht ein pauschaler Hinweis auf Umsatzr\u00fcckgang?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nein. Wer sich auf au\u00dferbetriebliche Gr\u00fcnde wie Auftragsr\u00fcckgang st\u00fctzt, muss einen dauerhaften R\u00fcckgang nachvollziehbar anhand geeigneter Vergleichsdaten darlegen. Pauschale Hinweise auf schlechtere Gesch\u00e4ftsentwicklung gen\u00fcgen nicht.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-4 kt-panePOSTID_pane-4\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Welcher Zeitpunkt ist f\u00fcr die K\u00fcndigung ma\u00dfgeblich?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ma\u00dfgeblich ist grunds\u00e4tzlich der Zeitpunkt des Zugangs der K\u00fcndigung. Sp\u00e4tere Entwicklungen k\u00f6nnen eine zum K\u00fcndigungszeitpunkt nicht ausreichend begr\u00fcndete K\u00fcndigung nicht nachtr\u00e4glich wirksam machen.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-5 kt-panePOSTID_pane-5\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Was sollten betroffene F\u00fchrungskr\u00e4fte im K\u00fcndigungsschutzprozess tun?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie sollten ihre bisherigen T\u00e4tigkeiten m\u00f6glichst genau darstellen und nach Zeitanteilen aufschl\u00fcsseln. Je konkreter die bisherige Aufgabenlast beschrieben wird, desto genauer muss der Arbeitgeber erkl\u00e4ren, wie diese Aufgaben k\u00fcnftig ohne \u00dcberlastung anderer Mitarbeiter erledigt werden sollen.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<style class=\"advgb-styles-renderer\">.kb-image1411_e7d3f9-86 .kb-image-has-overlay:after{opacity:0.3;}.kt-accordion-idPOSTID_e7e84a-43 .kt-accordion-inner-wrap{column-gap:var(--global-kb-gap-md, 2rem);row-gap:0px;}.kt-accordion-idPOSTID_e7e84a-43 .kt-accordion-panel-inner{border-top:0px solid transparent;border-right:0px solid transparent;border-bottom:0px solid transparent;padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kt-accordion-idPOSTID_e7e84a-43 > .kt-accordion-inner-wrap > .wp-block-kadence-pane > .kt-accordion-header-wrap > .kt-blocks-accordion-header{border-top:5px solid 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Klagt der betroffenen Arbeitnehmer gegen die betriebsbedingte K\u00fcndigung, muss der Arbeitgeber darlegen, wie und von wem die von dem gek\u00fcndigten Arbeitnehmer ausge\u00fcbten T\u00e4tigkeiten k\u00fcnftig erledigt werden sollen.<br \/>\nEin Arbeitnehmer, der l\u00e4nger als 6 Monate in einem Betrieb mit mehr als 10 Mitarbeitern besch\u00e4ftigt ist, genie\u00dft K\u00fcndigungsschutz nach dem K\u00fcndigungsschutzgesetz. Dies bedeutet, dass ihm nur ordentlich gek\u00fcndigt werden kann, wenn der Arbeitgeber die K\u00fcndigung auf personen,- verhaltens- oder betriebsbedingte Gr\u00fcnde st\u00fctzen kann.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"qubely_global_settings":"","qubely_interactions":"","_uag_custom_page_level_css":"","advgb_blocks_editor_width":"","advgb_blocks_columns_visual_guide":"","_kad_blocks_custom_css":"","_kad_blocks_head_custom_js":"","_kad_blocks_body_custom_js":"","_kad_blocks_footer_custom_js":"","_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_kadence_starter_templates_imported_post":false,"footnotes":""},"categories":[29,47,66],"tags":[314,315,188],"class_list":["post-13014","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitsrecht","category-betriebsbedingte-kuendigung","category-kuendigungsschtz","tag-13-10-2017","tag-4-sa-10917","tag-lag-koeln"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":7}},"acf":[],"qubely_featured_image_url":null,"qubely_author":{"display_name":"Katharina Willerscheid","author_link":"#"},"qubely_comment":0,"qubely_category":"<a href=\"https:\/\/ra-balg.de\/?cat=29\" rel=\"category\">Arbeitsrecht<\/a> <a href=\"https:\/\/ra-balg.de\/?cat=47\" rel=\"category\">Betriebsbedingte K\u00fcndigung<\/a> <a href=\"https:\/\/ra-balg.de\/?cat=66\" rel=\"category\">K\u00fcndigungsschutz<\/a>","qubely_excerpt":"Der Arbeitgeber kann die unternehmerische Entscheidung treffen, eine F\u00fchrungsebene, z.B. die Abteilungsleitung, abzubauen, auch wenn davon nur eine Person betroffen ist. 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