{"id":26266,"date":"2026-06-30T09:53:25","date_gmt":"2026-06-30T09:53:25","guid":{"rendered":"https:\/\/ra-balg.de\/?p=26266"},"modified":"2026-06-28T09:54:40","modified_gmt":"2026-06-28T09:54:40","slug":"auslegung-der-kopie-eines-testamentes-zur-frage-der-testamentsauslegung-unter-beruecksichtigung-der-art-der-testamentsaufbewahrung-unter-umstaende-der-testamentserrichtung-olg-karlsruhe-beschluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ra-balg.de\/?p=26266","title":{"rendered":"Auslegung der Kopie eines Testamentes | Zur Frage der Testamentsauslegung unter Ber\u00fccksichtigung der Art der Testamentsaufbewahrung und der Umst\u00e4nde der Testamentserrichtung | OLG Karlsruhe, Beschluss vom 11.03.2022, Az: 11 W 104\/20 (Wx)"},"content":{"rendered":"\n<h1 id=\"h-olg-karlsruhe-beschluss-vom-11-03-2022-az-11-w-104-20-wx-kopie-beweist-testament-nicht\" class=\"wp-block-heading\">OLG Karlsruhe \u2013 Beschluss vom 11.03.2022 \u2013 Az. 11 W 104\/20 (Wx): Kopie beweist Testament nicht<\/h1>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-kadence-image kb-image166_e9f4b2-61 size-full advgb-dyn-e0a4b0a8\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ra-balg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/auslegung-der-kopie-eines-testamentes-olg-karlsruhe-beschluss-vom-11.03.2022.jpg-1440px.jpg\" alt=\"Auslegung der Kopie eines Testamentes | Zur Frage der Testamentsauslegung unter Ber\u00fccksichtigung der Art der Testamentsaufbewahrung unter Umst\u00e4nde der Testamentserrichtung | OLG Karlsruhe, Beschluss vom 11.03.2022, Az: 11 W 104\/20 (Wx)\" width=\"1440\" height=\"810\" class=\"kb-img wp-image-26269 \" srcset=\"https:\/\/ra-balg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/auslegung-der-kopie-eines-testamentes-olg-karlsruhe-beschluss-vom-11.03.2022.jpg-1440px.jpg 1440w, https:\/\/ra-balg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/auslegung-der-kopie-eines-testamentes-olg-karlsruhe-beschluss-vom-11.03.2022.jpg-1440px-300x169.jpg 300w, https:\/\/ra-balg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/auslegung-der-kopie-eines-testamentes-olg-karlsruhe-beschluss-vom-11.03.2022.jpg-1440px-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/ra-balg.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/auslegung-der-kopie-eines-testamentes-olg-karlsruhe-beschluss-vom-11.03.2022.jpg-1440px-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 id=\"h-das-urteil-auf-den-punkt-gebracht\" class=\"wp-block-heading\">Das Urteil auf den Punkt gebracht:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Testamentskopie reicht nicht aus, wenn nicht sicher feststeht, dass der Erblasser das Original bereits als endg\u00fcltiges Testament errichten wollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Kern der Entscheidung:<\/strong> Das OLG Karlsruhe stellt klar, dass auch ein handschriftlich verfasstes und mit \u201eTestament\u201c \u00fcberschriebenes Schriftst\u00fcck nur dann wirksam ist, wenn es mit ernstlichem Testierwillen errichtet wurde. Werden nur eine Kopie gefunden und weitere Umst\u00e4nde bekannt, die auf einen blo\u00dfen Entwurf hindeuten, bleibt es bei der gesetzlichen Erbfolge.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-zusammenfassung-des-sachverhaltes\" class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung des Sachverhaltes:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Erblasser war nach einer fr\u00fcheren Ehe sp\u00e4ter mit seiner langj\u00e4hrigen Lebensgef\u00e4hrtin verheiratet und hatte zwei Kinder. Nach seinem Tod wurde kein Originaltestament gefunden; ein Sohn legte jedoch die Kopie eines handschriftlichen Schriftst\u00fccks vor, das in einer Plastikt\u00fcte in der Werkstatt des fr\u00fcheren Elternhauses gefunden worden sein soll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Grundlage dieser Kopie beantragte der Sohn einen Erbschein f\u00fcr sich und seine Halbschwester. Die Ehefrau des Erblassers wandte ein, das Schriftst\u00fcck sei nicht als endg\u00fcltiges Testament gedacht gewesen oder sp\u00e4ter verworfen worden; sie verlangte einen Erbschein nach gesetzlicher Erbfolge.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-zusammenfassung-der-beschlussgrunde\" class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung der Beschlussgr\u00fcnde:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das OLG Karlsruhe sah zwar als bewiesen an, dass es ein handschriftliches Original mit dem Inhalt der Kopie gegeben hatte. Es konnte aber nicht sicher feststellen, dass der Erblasser dieses Schriftst\u00fcck bereits mit endg\u00fcltigem Testierwillen verfasst hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entscheidend waren insbesondere die Art der Aufbewahrung, das Fehlen des Originals, die sp\u00e4tere notarielle und anwaltliche Beratung sowie die Hinweise darauf, dass der Erblasser noch nach einer endg\u00fcltigen Gestaltung suchte. Da die Feststellungslast denjenigen trifft, der aus der Urkunde ein Erbrecht herleitet, blieb es bei der gesetzlichen Erbfolge.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-beschluss-olg-karlsruhe-beschluss-vom-11-03-2022-az-11-w-104-20-wx\" class=\"wp-block-heading\">Beschluss: OLG Karlsruhe \u2013 Beschluss vom 11.03.2022 \u2013 Az.: 11 W 104\/20 (Wx)<\/h2>\n\n\n\n<h3 id=\"h-tenor-der-entscheidung\" class=\"wp-block-heading\">Tenor der Entscheidung<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Auf die Beschwerde der Beteiligten zu 1 wird der Beschluss des Amtsgerichts \u2013 Nachlassgericht \u2013 Bruchsal vom 28.04.2020, Az. A 1 VI 155\/18, aufgehoben.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Amtsgericht \u2013 Nachlassgericht \u2013 Bruchsal wird angewiesen, auf den Antrag der Beteiligten zu 1 vom 05.04.2017 einen gemeinschaftlichen Erbschein des Inhalts zu erteilen, dass die Beteiligte zu 1 den Erblasser auf Grund gesetzlicher Erbfolge mit einer Erbquote von 1\/2 und die Beteiligten zu 2 und zu 3 den Erblasser auf Grund gesetzlicher Erbfolge mit einer Erbquote von je 1\/4 beerbt haben.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Gerichtskosten f\u00fcr das Verfahren in erster Instanz tr\u00e4gt die Beteiligte zu 1. Gerichtskosten f\u00fcr das Beschwerdeverfahren werden nicht erhoben. Au\u00dfergerichtliche Kosten in erster und zweiter Instanz werden nicht erstattet.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Rechtsbeschwerde wird nicht zugelassen.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Gesch\u00e4ftswert f\u00fcr das Beschwerdeverfahren wird auf 350.000,00 \u20ac festgesetzt.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h3 id=\"h-entscheidungsgrunde\" class=\"wp-block-heading\">Entscheidungsgr\u00fcnde:<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">I. Der im (\u2026) 2016 verstorbene Erblasser war in erster Ehe mit Frau (\u2026) verheiratet; die Ehe wurde 1984 rechtskr\u00e4ftig geschieden. Am (\u2026).2011 heiratete der Erblasser seine langj\u00e4hrige Lebensgef\u00e4hrtin, die Beteiligte zu 1. Der Beteiligte zu 3 ist der Sohn des Erblassers und seiner ersten Ehefrau; die Beteiligte zu 2 ist die Tochter des Erblassers und der Beteiligten 1. Letztwillige Verf\u00fcgungen im Original liegen nicht vor. Im September 2016 legte der Beteiligte zu 3 dem Nachlassgericht die Kopie eines auf den 05.04.2010 datierten handschriftlichen Testaments vor. Er erkl\u00e4rte, diese gemeinsam mit anderen Unterlagen in einer Plastikt\u00fcte in der Werkstatt des Elternhauses des Erblassers gefunden zu haben (vgl. I, 341). Dort h\u00e4tten sich die Unterlagen in einer Schublade eines Schrankes befunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Testamentskopie hatte folgenden Wortlaut:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(\u2026) 5.4.10<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Testament Das Haus am (\u2026) vermache ich meiner Tochter (\u2026).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(\u2026) bekommt zur Auflage, dass ihre Mutter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(\u2026) ein lebenslanges Wohnrecht in diesem Haus hat. Die beiden Eigentumswohnungen in (\u2026) Str. u. w\u00e4hlbar je das alte Haus meiner Eltern oder den zu erwarteten in Bauerwartungsland stehenden Bauplatz vermache ich meinem Sohn (\u2026) aus erster Ehe. Da die Eigentumswohnungen noch nicht vollst\u00e4ndig bezahlt sind Restschuld derzeit ca. 60.000 \u20ac bei der VoBa-Bretten, verpflichte ich meine Tochter (\u2026) diese aus dem sonstigen Erbteil auszugleichen. Die vorhandenen Grundst\u00fccke (\u00c4cker), Versicherungen u. restliches Barverm\u00f6gen vermache ich zu gleichen Teilen meinen beiden Kindern Meiner Lebensgef\u00e4hrtin (\u2026) vermache ich ein Barverm\u00f6gen zu Lasten von meinen beiden Kindern (Erben) in H\u00f6he von 50.000 \u20ac.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(\u2026)\u201c Am 29.06.2011 heiratete der Erblasser die Beteiligte zu 1. Mit Vertrag vom (\u2026).2012 schenkte der Erblasser dem Beteiligten zu 3 einen Betrag von 50.000,00 \u20ac mit der Auflage, damit bis zum 31.12.2013 einen Bauplatz, eine Eigentumswohnung oder ein Wohnhaus zu erwerben und mit der Bestimmung, dass dieser Betrag auf seinen Erbteil anzurechnen sei. Auf der Grundlage der vorgelegten Kopie beantragte der Beteiligte zu 3 die Erteilung eines Erbscheins, der ihn und die Beteiligte zu 2 als Erben zu je 1\/2 ausweisen sollte (AS I, 215). Er gab an, die Testamentskopie ein bis zwei Wochen nach dem Tod des Erblassers in dessen Werkstatt gefunden zu haben. Die Beteiligte zu 1 geht hingegen von einer Vernichtung des verschwundenen Originals durch den Erblasser aus (AS I, 219). Denn der Erblasser habe eine letztwillige Verf\u00fcgung diesen Inhalts noch im April 2010 nach Beratung durch den Notar (\u2026) verworfen und angek\u00fcndigt, ein neues Testament zu errichten. Auch eine weitere, in ihrer Anwesenheit im Juni 2010 erfolgte Beratung durch Frau Rechtsanw\u00e4ltin (\u2026) habe ihn in diesem Entschluss best\u00e4rkt. Dem Erblasser sei es ma\u00dfgeblich um ihre Absicherung gegangen. Er habe sie nur geheiratet, um ihr den Status einer gesetzlichen Erbin zu verschaffen. Sie beantragte die Erteilung eines Erbscheins, der sie und die weiteren Beteiligten als gesetzliche Erben im Verh\u00e4ltnis 1\/2 (Beteiligte zu 1) zu je 1\/4 (Beteiligte zu 2 und zu 3) ausweisen soll (AS I, 171). Mit Beschluss vom 29.12.2017 (I, 267) erachtete das Nachlassgericht unter Zur\u00fcckweisung des Erbscheinsantrags des Beteiligten zu 3 die zur Erteilung des von der Beteiligten zu 1 beantragten Erbscheins erforderlichen Tatsachen f\u00fcr festgestellt. Auf die Beschwerde des Beteiligten zu 3 hob der Senat den Beschluss des Nachlassgerichts vom 29.12.2017 auf [11 W 75\/18 (Wx)] und verwies die Sache zu erneuten Entscheidung an das Nachlassgericht zur\u00fcck. Das Nachlassgericht habe es verfahrensfehlerhaft unterlassen, Feststellungen zu der Errichtung eines Testaments durch den Erblasser zu treffen. Eine entsprechende Feststellung erfordere regelm\u00e4\u00dfig eine f\u00f6rmliche Beweisaufnahme. Die Angaben der Beteiligten g\u00e4ben Anlass zu weiterer Aufkl\u00e4rung, ob der Erblasser tats\u00e4chlich unter dem 05.04.2010 eine Urkunde errichtet habe, die er bereits als seine rechtsverbindliche letztwillige Verf\u00fcgung angesehen habe. Sofern der Beweis einer formg\u00fcltigen Errichtung mit Testierwillen erbracht werden k\u00f6nne, d\u00fcrfe die Erteilung eines Erbscheins nicht deshalb verweigert werden, weil der Widerruf dieses Testaments nicht widerlegt werden k\u00f6nne. Mit dem angegriffenen Beschluss vom 28.04.2020 hat das Nachlassgericht nach Anh\u00f6rung der Beteiligten und Zeugenvernehmung die zur Begr\u00fcndung des Antrags vom 31.03.2017 auf Erteilung eines Erbscheins erforderlichen Tatsachen f\u00fcr festgestellt erachtet. Der Erblasser habe am 05.04.2010 eine endg\u00fcltige formwirksame letztwillige Verf\u00fcgung getroffen und nicht lediglich einen Testamentsentwurf erstellt. Ein Widerruf dieser letztwilligen Verf\u00fcgung durch den Erblasser k\u00f6nne nicht festgestellt werden. Die Heirat mit der Beteiligten zu 1 habe zwar ein gesetzliches Erbrecht der Beteiligten zu 1 in H\u00f6he der H\u00e4lfte des Nachlasses begr\u00fcndet. Allerdings ergebe auch die testamentarische Regelung weiterhin einen Sinn, denn hier sei der Beteiligten zu 1 ein lebenslanges Wohnrecht zugewandt. Gegen diesen ihr am 26.05.2020 zugestellten Beschluss richtet sich die Beschwerde der Beteiligten zu 1 vom 24.06.2020 (I, 647). Das Nachlassgericht habe wesentliche Indizien nicht ber\u00fccksichtigt, die daf\u00fcr spr\u00e4chen, dass der Erblasser das Testament willentlich vernichtet habe. So l\u00e4gen Hinweise auf eine Willens\u00e4nderung des Erblassers vor. Der Erblasser habe sich nach der Errichtung des Testaments gemeinsam mit ihr notariell und anwaltlich beraten lassen. Sowohl der Notar, als auch die Zeugin (\u2026) h\u00e4tten dem Erblasser geraten, das Testament zu \u00e4ndern. Das Nachlassgericht habe nicht gew\u00fcrdigt, dass der Erblasser vor der Frage gestanden habe, ob er entweder heiraten oder ein Testament errichten sollte. Tats\u00e4chlich habe er sie dann geheiratet und diese Eheschlie\u00dfung habe allein ihrer Absicherung dienen sollen. Der Umstand, dass der Erblasser nach der Heirat nie mehr \u00fcber die Absicherung gesprochen habe, zeige, dass er das Problem durch die Heirat und nicht durch ein Testament als gel\u00f6st angesehen habe. Es ergebe keinen Sinn, dass der Erblasser das Testament trotz der Heirat habe bestehen lassen wollen. Das im Testament vorgesehene Wohnrecht entwerte das Erbe der Beteiligten zu 2. Der Erblasser habe seine Kinder aber gleichbehandeln wollen. Das sei mit der Zuwendung des Wohnhauses im Testament aufgrund des baulichen Zustands dieses Hauses aber nicht m\u00f6glich. Insbesondere habe das Nachlassgericht nicht ber\u00fccksichtigt, dass der Umstand, dass die Testamentskopie sich mit den Kopien l\u00e4ngst erledigter Vorg\u00e4nge in einer Schublade der Werkstatt des leerstehenden Elternhauses des Erblassers befunden habe, daf\u00fcr spreche, dass die Kopie f\u00fcr die Entsorgung vorgesehen gewesen sei. Hinzu komme, dass der Erblasser seinem Sohn am 18.05.2012 einen Betrag von 50.000,00 \u20ac zum Zweck des Erwerbs einer Wohnung oder eines Bauplatzes zugewandt habe. Das spreche daf\u00fcr, dass der Erblasser das Testament vernichtet habe, denn es liege fern, dass der Erblasser seinem Sohn testamentarisch wahlweise den Bauplatz oder das leerstehende Elternhaus hinterlassen habe, wenn er ihm gerade zu diesem Zweck bereits lebzeitig Geld \u00fcberlassen habe. Gegen eine testamentarische Zuwendung spreche auch, dass der Erblasser es unter allen Umst\u00e4nden habe verhindern wollen, dass sie nach seinem Tod Erbschaftsteuer zahlen m\u00fcsse. Der Erblasser habe bei der Niederschrift des streitgegenst\u00e4ndlichen Testaments aber auch nicht mit Testierwillen gehandelt, da er sich schon eine Woche sp\u00e4ter erbrechtlich habe beraten lassen. Das lasse den Schluss zu, dass es sich dabei nur um einen Entwurf gehandelt habe. Der Beteiligte zu 3 verteidigt den Beschluss. Die Zeugin (\u2026) habe dem Erblasser gerade nicht geraten, das Testament zu vernichten, sondern lediglich, es klarer zu formulieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">II. Die gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a7 58 FamFG zul\u00e4ssige Beschwerde ist begr\u00fcndet. Denn es kann nicht sicher ausgeschlossen werden, dass es sich bei der Urkunde, deren Kopie im Verfahren vorgelegt worden ist, lediglich um einen Testamentsentwurf gehandelt hat.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Allerdings hat sich das Nachlassgericht zu Recht davon \u00fcberzeugt, dass es ein Original der Urkunde gab, welche als Kopie im Verfahren vorgelegt worden ist. Die Fotokopie eines Testaments als solche erf\u00fcllt die Anforderungen an ein formg\u00fcltiges privatschriftliches Testament nicht; allein aus einer vorgelegten Testamentskopie kann ein Erbrecht nicht abgeleitet werden.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es kann aber auf andere Weise der Nachweis gef\u00fchrt werden, dass der Erblasser ein formgerechtes Testament mit dem aus der Kopie ersichtlichen Inhalt errichtet hat (Senat, Beschluss vom 08. Oktober 2015 \u2013 11 Wx 78\/14 -, Rn. 15, juris). Das Original der Urkunde vom 05.04.2010 gen\u00fcgt den formellen Anforderungen des \u00a7 2247 BGB. Das Nachlassgericht ist zu Recht davon ausgegangen, dass der Erblasser das Original der Urkunde, welche in Kopie im Verfahren vorgelegt worden ist, am 05.04.2010 geschrieben hat. Daf\u00fcr spricht nicht allein die Existenz der Kopie. Vielmehr hat die Zeugin (\u2026) bei ihrer Vernehmung vor dem Nachlassgericht best\u00e4tigt, dass der Erblasser ihr das Original des Schriftst\u00fcckes vorgelegt habe, um ihre Meinung zu erfahren. Der Inhalt dieser Urkunde war auch Gegenstand der anwaltlichen Beratung durch die Zeugin (\u2026). Inhaltlich besteht zudem eine gro\u00dfe \u00dcbereinstimmung mit dem Testamentsentwurf, welchen die Zeugin (\u2026) auf Bitten des Erblassers als Vorlage gefertigt und dem Erblasser \u00fcbergeben hatte (I, 565).<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Es kann aber nicht mit hinreichender Sicherheit festgestellt werden, dass der Erblasser diese Urkunde mit Testierwillen verfasst hat.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einem Testament handelt es sich um eine einseitige, nicht empfangsbed\u00fcrftige Willenserkl\u00e4rung. Es ist demnach nur dann wirksam, wenn der Erblasser bei seiner Errichtung einen ernstlichen Testierwillen hatte (OLG Hamm, Beschluss vom 27. November 2015 \u2013 I-10 W 153\/15 -, Rn. 31, juris). Letztwillige Verf\u00fcgungen m\u00fcssen als Willenserkl\u00e4rungen mit einem auf die Herbeif\u00fchrung eines rechtsgesch\u00e4ftlichen Erfolgs gerichteten Willen getroffen werden, n\u00e4mlich mit dem ernstlichen Willen des Erblassers, ein Testament zu errichten und rechtsverbindliche Anordnungen zu treffen. Daher muss au\u00dfer Zweifel stehen, dass der Erblasser die Urkunde als seine rechtsverbindliche letztwillige Verf\u00fcgung angesehen hat (Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 02. Oktober 1998 \u2013 1Z BR 95\/98 -, Rn. 9, juris). Dieser ernstliche Wille zu testieren folgt bei privatschriftlichen Erkl\u00e4rungen nicht in jedem Fall aus der Erf\u00fcllung aller Formerfordemisse eines eigenh\u00e4ndigen Testaments nach \u00a7 2247 BGB. Auch bei Einhaltung der Form des \u00a7 2247 BGB darf die Urkunde nach dem in ihr verlautbarten oder anderweitig feststellbaren Willen des Erblassers nicht als blo\u00dfer Entwurf gefertigt sein oder sonst nur eine vorbereitende oder \u00e4hnlich unverbindliche Bedeutung haben (Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 04. Februar 2000 \u2013 1Z BR 16\/99 -, Rn. 14, juris). Daf\u00fcr, ob der Erblasser im Einzelfall ernstlich eine letztwillige Verf\u00fcgung treffen wollte, kommt es allein auf den tats\u00e4chlichen Willen des Erblassers an. Es handelt sich um eine im Wesentlichen auf tats\u00e4chlichem Gebiet liegende Frage, die im Wege der Auslegung (\u00a7 133 BGB) unter Heranziehung aller erheblichen, auch au\u00dferhalb der Urkunde liegenden Umst\u00e4nde und der allgemeinen Lebenserfahrung zu beurteilen ist. Auch bei Einhaltung der Form im \u00dcbrigen muss ein mit \u201eTestament\u201c oder \u201eMein letzter Wille\u201c \u00fcberschriebenes Schriftst\u00fcck noch nicht als endg\u00fcltige letztwillige Verf\u00fcgung betrachtet werden, sofern zureichende tats\u00e4chliche Anhaltspunkte eine andere Beurteilung als nahe liegend erscheinen lassen (Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 04. Februar 2000 \u2013 1Z BR 16\/99 -, Rn. 15, juris). Die Feststellungslast tr\u00e4gt derjenige, der aus der Urkunde ein Erbrecht f\u00fcr sich in Anspruch nimmt (OLG M\u00fcnchen, Beschluss vom 25. September 2008 \u2013 31 Wx 42\/08 -, Rn. 27, juris). Es verbleiben Zweifel, ob der Erblasser die Urkunde vom 05.04.2010 errichtet hat, um rechtsverbindliche Anordnungen zu treffen. Weil das Original nicht aufgefunden werden konnte und der Erblasser die Kopie nicht sorgsam verwahrt hat, sondern diese sich ungeordnet in einer Schublade befand, fehlt ein klares Indiz f\u00fcr eine Errichtung mit Testierwillen. Es erscheint vielmehr ebenso m\u00f6glich, dass der Erblasser das Schriftst\u00fcck lediglich als Entwurf erstellte, zumal sich der Erblasser am 05.04.2010 noch in einem Entscheidungsfindungsprozess befunden haben d\u00fcrfte. Der Erblasser hat sich hinsichtlich der Frage, wie er seine Kinder gleichbehandeln und seine damalige Lebensgef\u00e4hrtin sowie die Tochter absichern k\u00f6nne, ratsuchend an mehre Personen gewandt. Nach Errichtung der Urkunde hat er fachliche Hilfe gesucht. Der Erblasser war sich also nicht sicher, mit der Urkunde vom 05.04.2010 das Ziel, seine Kinder zu bedenken und seine Lebensgef\u00e4hrtin ausreichend abzusichern, schon erreicht zu haben. Die Zeugen haben den Erblasser auch als eine sehr unentschlossene Person beschrieben, der in einem l\u00e4ngeren Prozess mit sich darum gerungen hat, wie er seinen Nachlass am besten verteilt. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass der Erblasser bei Errichtung der Urkunde vom 05.04.2010 bereits eine verbindliche Erkl\u00e4rung abgeben wollte. Daf\u00fcr spricht, dass es dem Erblasser bei der Beratung durch Rechtsanw\u00e4ltin (\u2026) nicht um inhaltliche \u00c4nderungen ging, sondern darum, Formulierungen zu finden, welche seinen Willen m\u00f6glichst klar zum Ausdruck bringen. Darauf deutet auch hin, dass der Erblasser von der Urkunde eine Kopie gefertigt hat. Dies ist ein Indiz daf\u00fcr, dass der Erblasser das Original f\u00fcr eine bedeutende, weil Rechtswirkung entfaltende, Urkunde gehalten haben k\u00f6nnte. Auch gegen\u00fcber den Zeugen (\u2026), denen der Erblasser die Urkunde gezeigt hatte, hat der Erblasser nicht erkl\u00e4rt, er habe lediglich einen Entwurf gefertigt. Dagegen ist der Umstand, dass die Urkunde nicht mit einem Zusatz \u201eEntwurf\u201c versehen ist, kein gewichtiges Indiz f\u00fcr das Vorliegen einer schon verbindlichen Erkl\u00e4rung. Eine derartige ausdr\u00fcckliche Kennzeichnung eines Schriftst\u00fcckes als Entwurf ist bei rechtlichen Laien nicht verbreitet. Es ist aber ebenso m\u00f6glich, dass der Erblasser einen Testamentsentwurf errichtet hat, um der fachlichen Beratung eine konkrete Grundlage zu geben. Darauf deutet hin, dass die Zeugin (\u2026) dem Erblasser geraten hatte, ein notarielles Testament zu errichten und dieses in notarielle Verwahrung zu geben, was unterblieben ist. Auf Nachfragen der Zeugin (\u2026) hat der Erblasser ausweichend geantwortet und die Existenz eines Testaments nicht best\u00e4tigt. Insbesondere spricht aber der Umstand, dass der Erblasser die Urkunde kurz vor der fachlichen Beratung durch den Notar und durch Rechtsanw\u00e4ltin (\u2026) errichtet hat, dagegen, dass diese Urkunde bereits ein verbindliches Testament darstellen sollte. Es ist wesentlich naheliegender, dass der Erblasser anhand eines konkreten Entwurfs den endg\u00fcltigen Text des Testaments erst erarbeiten wollte. Hinzu kommt, dass die Zeugin (\u2026) gegen\u00fcber dem Erblasser sinngem\u00e4\u00df erkl\u00e4rt hat, er k\u00f6nne das Testament \u201eso nicht stehen lassen\u201c. Der Erblasser hat daraufhin den f\u00fcr die weitere Beratung vorgesehenen Testamentsentwurf nicht gefertigt und einen weiteren anwaltlichen Beratungstermin nicht mehr vereinbart. Zwar kann ihm eine weitere anwaltliche Beratung auch zu kostspielig gewesen sein, nachdem die Zeugin (\u2026) zun\u00e4chst nur eine Erstberatungsgeb\u00fchr abgerechnet hatte. Es h\u00e4tte dann aber nahe gelegen, zumindest die angesprochenen formellen \u00c4nderungen umzusetzen. Nachdem danach der Testierwille des Erblassers bei Abfassung der Urkunde vom 05.04.2010 nicht sicher festgestellt werden kann, verbleibt es bei der gesetzlichen Erbfolge. Danach erbt die Beteiligte zu 1 gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a7 1931 Abs. 1 und Abs. 3, 1371 Abs. 1 BGB mit einer Quote von 1\/2, die Beteiligten zu 2 und zu 3 jeweils mit einer Quote von 1\/4. III. Weil die Beschwerde Erfolg hat, war \u00fcber die Kosten des Verfahrens in beiden Instanzen nach Ma\u00dfgabe von \u00a7 81 Abs. 1 FamFG nach billigem Ermessen zu entscheiden. Dass die Beteiligte zu 1 die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens tr\u00e4gt, entspricht der gesetzlichen Regel, wonach der Antragsteller die Gerichtskosten zu tragen hat (\u00a7 22 Abs. 1 GNotKG; vgl. OLG Schleswig, Beschluss vom 18.05.2016 \u2013 3 Wx 113\/15, BeckRS 2016, 19261 Rn. 24). Hinsichtlich der au\u00dfergerichtlichen Kosten in erster wie auch in zweiter Instanz ist es sachgerecht, von der Anordnung einer Erstattung abzusehen. Denn angesichts der Schwierigkeit der Sache haben die Beteiligten jeweils einen vertretbaren Standpunkt eingenommen. Bei dieser Sachlage entspricht es zudem der Billigkeit, Gerichtskosten f\u00fcr das erfolgreiche Rechtsmittel nicht zu erheben (\u00a7 25 Abs. 1 GNotKG). Gr\u00fcnde f\u00fcr die Zulassung der Rechtsbeschwerde liegen nicht vor (\u00a7 70 Abs. 2 FamFG).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-accordion alignnone\"><div class=\"kt-accordion-wrap kt-accordion-id26266_e7e84a-43 kt-accordion-has-5-panes kt-active-pane-0 kt-accordion-block kt-pane-header-alignment-left kt-accodion-icon-style-basic kt-accodion-icon-side-right\" style=\"max-width:none\"><div class=\"kt-accordion-inner-wrap\" data-allow-multiple-open=\"false\" data-start-open=\"none\">\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-1 kt-pane26266_pane-1\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Kann eine Testamentskopie ein Erbrecht beweisen?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Kopie allein gen\u00fcgt nicht als formg\u00fcltiges Testament. Es kann aber auf andere Weise bewiesen werden, dass es ein formgerecht errichtetes Original mit diesem Inhalt gab. Zus\u00e4tzlich muss feststehen, dass der Erblasser dieses Original mit endg\u00fcltigem Testierwillen errichtet hat.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-2 kt-pane26266_pane-2\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Warum fehlte hier der sichere Testierwille?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Original war nicht auffindbar und die Kopie wurde ungeordnet in einer Schublade gefunden. Au\u00dferdem hatte der Erblasser kurz danach noch notarische und anwaltliche Beratung gesucht. Das sprach daf\u00fcr, dass er sich noch in einem Entscheidungsprozess befand.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-3 kt-pane26266_pane-3\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Reicht die \u00dcberschrift \u201eTestament\u201c f\u00fcr ein wirksames Testament aus?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nein. Auch ein mit \u201eTestament\u201c \u00fcberschriebenes Schriftst\u00fcck kann nur ein Entwurf sein. Entscheidend ist, ob der Erblasser damit bereits rechtsverbindliche Anordnungen f\u00fcr seinen Tod treffen wollte.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-4 kt-pane26266_pane-4\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Wer muss den Testierwillen beweisen?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Feststellungslast tr\u00e4gt derjenige, der aus dem Schriftst\u00fcck ein Erbrecht ableitet. Bleiben ernsthafte Zweifel am endg\u00fcltigen Testierwillen, geht das zu seinen Lasten. Dann kommt die gesetzliche Erbfolge zur Anwendung.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-5 kt-pane26266_pane-5\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Was bedeutet die Entscheidung f\u00fcr die Testamentsaufbewahrung?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Testament sollte so aufbewahrt werden, dass sein endg\u00fcltiger Charakter klar erkennbar ist. Eine ungeordnete Kopie in alten Unterlagen kann sp\u00e4ter Zweifel ausl\u00f6sen. Sicherer ist die amtliche Verwahrung oder zumindest eine klare und auffindbare Aufbewahrung des Originals.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<style class=\"advgb-styles-renderer\">.kb-image166_e9f4b2-61 .kb-image-has-overlay:after{opacity:0.3;}.kt-accordion-id26266_e7e84a-43 .kt-accordion-inner-wrap{column-gap:var(--global-kb-gap-md, 2rem);row-gap:0px;}.kt-accordion-id26266_e7e84a-43 .kt-accordion-panel-inner{border-top:0px solid transparent;border-right:0px solid transparent;border-bottom:0px solid transparent;padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kt-accordion-id26266_e7e84a-43 > .kt-accordion-inner-wrap > .wp-block-kadence-pane > .kt-accordion-header-wrap > .kt-blocks-accordion-header{border-top:5px solid var(--theme-palette-color-8, #ffffff);border-right:5px solid var(--theme-palette-color-8, 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