{"id":4160,"date":"2026-06-08T08:20:14","date_gmt":"2026-06-08T08:20:14","guid":{"rendered":"https:\/\/ra-balg.de\/erbrecht-testament-auslegung-begriffsbestimmung-ein-vermaechtnis-die-angehoerigen-von-geschwistern-kann-wegen-unbestimmtheit-der-vermaechtnisnehmer-unwirksam-sein\/"},"modified":"2026-06-30T08:20:44","modified_gmt":"2026-06-30T08:20:44","slug":"erbrecht-testament-auslegung-begriffsbestimmung-ein-vermaechtnis-die-angehoerigen-von-geschwistern-kann-wegen-unbestimmtheit-der-vermaechtnisnehmer-unwirksam-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ra-balg.de\/?p=4160","title":{"rendered":"Erbrecht Testament Auslegung Begriffsbestimmung | Ein Verm\u00e4chtnis an die \\&#8220;Angeh\u00f6rigen\\&#8220; von Geschwistern kann wegen Unbestimmtheit der Verm\u00e4chtnisnehmer unwirksam sein"},"content":{"rendered":"\n<h1 id=\"h-olg-koblenz-urteil-vom-15-11-2013-az-10-u-430-13-unbestimmte-angehorige-machen-vermachtnis-unwirksam\" class=\"wp-block-heading\">OLG Koblenz \u2013 Urteil vom 15.11.2013 \u2013 Az. 10 U 430\/13: Unbestimmte Angeh\u00f6rige machen Verm\u00e4chtnis unwirksam<\/h1>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-kadence-image kb-image4160_89147e-2b size-full advgb-dyn-dfa5d95d\"><\/figure>\n\n\n\n<h2 id=\"h-das-urteil-auf-den-punkt-gebracht\" class=\"wp-block-heading\">Das Urteil auf den Punkt gebracht:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Verm\u00e4chtnis zugunsten der \u201eAngeh\u00f6rigen\u201c von Geschwistern kann unwirksam sein, wenn sich aus dem formwirksamen Testament nicht hinreichend ergibt, wer konkret gemeint ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Kern der Entscheidung:<\/strong> Das OLG Koblenz macht deutlich, dass Testamente zwar ausgelegt werden d\u00fcrfen, der wirkliche Wille des Erblassers aber zumindest andeutungsweise in der formwirksamen Urkunde selbst erkennbar sein muss. Eine au\u00dferhalb des handschriftlichen Testamentsteils stehende maschinenschriftliche Tabelle kann die fehlende Bestimmung der Verm\u00e4chtnisnehmer nicht ersetzen, wenn das Testament nicht auf sie Bezug nimmt.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-zusammenfassung-des-sachverhaltes\" class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung des Sachverhaltes:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Erblasser hatte mit seiner Ehefrau einen Ehe- und Erbvertrag geschlossen und sp\u00e4ter zus\u00e4tzlich ein handschriftliches Testament errichtet. \u00dcber dem handschriftlichen Testament befand sich auf demselben Dokument eine maschinenschriftliche Tabelle, in der Geschwister, deren Ehepartner sowie Nichten, Neffen und weitere Personen mit Betr\u00e4gen aufgef\u00fchrt waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im handschriftlichen Testament verwendete der Erblasser die Formulierung, er vermache seinen Geschwistern und ihren Angeh\u00f6rigen einen Teil des Ersparten. Der Kl\u00e4ger verlangte daraufhin von der Erbin ein Verm\u00e4chtnis f\u00fcr sich und aus abgetretenem Recht f\u00fcr seine Ehefrau; das Landgericht gab der Klage zun\u00e4chst statt, die Beklagte legte jedoch Berufung ein.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-zusammenfassung-der-urteilsgrunde\" class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung der Urteilsgr\u00fcnde:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das OLG Koblenz wies die Klage ab, weil sich aus dem handschriftlichen Testament nicht formwirksam bestimmen lie\u00df, welche Personen mit den \u201eAngeh\u00f6rigen\u201c der Geschwister gemeint waren und welche Betr\u00e4ge ihnen zukommen sollten. Der Begriff \u201eAngeh\u00f6rige\u201c sei mehrdeutig und habe im Testament keine ausreichend klare Begrenzung erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwar d\u00fcrfen Gerichte bei der Testamentsauslegung auch Umst\u00e4nde au\u00dferhalb des Testaments ber\u00fccksichtigen. Der so ermittelte Wille muss aber im Testament selbst wenigstens vage oder versteckt angedeutet sein. Da der handschriftliche Text nicht auf die maschinenschriftliche Tabelle Bezug nahm, konnte diese nicht als Teil der letztwilligen Verf\u00fcgung behandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-urteil-olg-koblenz-urteil-vom-15-11-2013-az-10-u-430-13\" class=\"wp-block-heading\">Urteil: OLG Koblenz \u2013 Urteil vom 15.11.2013 \u2013 Az.: 10 U 430\/13<\/h2>\n\n\n\n<h3 id=\"h-tenor-der-entscheidung\" class=\"wp-block-heading\">Tenor der Entscheidung<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Auf die Berufung der Beklagten wird das Urteil der 2. Zivilkammer des Landgerichts Bad Kreuznach vom 15. Mai 2013 teilweise abge\u00e4ndert und insgesamt wie folgt neu gefasst:<\/li>\n\n\n\n<li>Die Klage wird abgewiesen.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Kl\u00e4ger hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.<\/li>\n\n\n\n<li>Das Urteil ist vorl\u00e4ufig vollstreckbar.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h3 id=\"h-entscheidungsgrunde\" class=\"wp-block-heading\">Entscheidungsgr\u00fcnde:<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">I. Der Kl\u00e4ger macht gegen die Beklagte einen Verm\u00e4chtnisanspruch aus eigenem und aus abgetretenem Recht geltend. Der am 14. Januar 2009 verstorbene Erblasser war mit der Mutter der Beklagten verheiratet und wurde von dieser als Alleinerbin beerbt. Er hatte mit seiner vorverstorbenen Ehefrau am 23. Dezember 1974 einen Ehe- und Erbvertrag abgeschlossen und am 12. Januar 2002 ein handschriftliches Testament errichtet. In dem Erbvertrag waren die Ehefrau des Erblassers als Alleinerbin und deren Abk\u00f6mmlinge als Ersatzerben entsprechend der gesetzlichen Erbfolge eingesetzt. Die Erbeinsetzung erfolgte zu 1\/2 vertragsm\u00e4\u00dfig und zu 1\/2 einseitig mit dem Recht des jederzeitigen Widerrufs. In der handschriftlich verfassten und vom Erblasser unterzeichneten letztwilligen Verf\u00fcgung hei\u00dft es w\u00f6rtlich wie folgt: \\\u201cMein letzter Wille. Der Erbvertrag vom 23. Dez. 1979 bestehen, in der damaligen Zeit hatten wir noch nicht so viel Geld. Durch wirtschaften und sparen hat sich ergeben das ich meinen Geschwistern und ihren Angeh\u00f6rigen einen Teil des Ersparten etwa 190000 DM vermache. Rest des Geldes wird von meiner Stieftochter und meinem angeheirateten Neffen \u2026[fusion<em>builder<\/em>container hundred<em>percent=\\\u201cyes\\\u201c overflow=\\\u201cvisible\\\u201c][fusion<\/em>builder<em>row][fusion<\/em>builder<em>column type=\\\u201c1<\/em>1\\\u201c background<em>position=\\\u201cleft top\\\u201c background<\/em>color=\\\u201c\\\u201c border<em>size=\\\u201c\\\u201c border<\/em>color=\\\u201c\\\u201c border<em>style=\\\u201csolid\\\u201c spacing=\\\u201cyes\\\u201c background<\/em>image=\\\u201c\\\u201c background<em>repeat=\\\u201cno-repeat\\\u201c padding=\\\u201c\\\u201c margin<\/em>top=\\\u201c0px\\\u201c margin<em>bottom=\\\u201c0px\\\u201c class=\\\u201c\\\u201c id=\\\u201c\\\u201c animation<\/em>type=\\\u201c\\\u201c animation<em>speed=\\\u201c0.3\\\u201c animation<\/em>direction=\\\u201cleft\\\u201c hide<em>on<\/em>mobile=\\\u201cno\\\u201c center<em>content=\\\u201cno\\\u201c min<\/em>height=\\\u201cnone\\\u201d][a] verwaltet und f\u00fcr die Unkosten Grab, Begr\u00e4bnis und Grabpflege bezahlt. Das \u00fcbrige Geld wird aufgeteilt an meine Stieftochter \u2026[b], meine Geschwistern \u2026[c], \u2026[d], \u2026[e]. \u2026[z] den 12.01.02 \u2026[f]\\\u201c \u00dcber der handschriftlichen Verf\u00fcgung des Erblassers befindet sich auf demselben Dokument eine maschinengeschriebene Tabelle mit der \u00dcberschrift \\\u201cm\u00f6gliche erbschaftssteuerfreie Zuwendungen\\\u201c. In der Tabelle sind die drei Geschwister des Erblassers und deren noch lebenden Ehepartner, die Nichten und Neffen des Erblassers sowie deren Ehegatten namentlich aufgelistet unter Nennung einzelner Betr\u00e4ge. Wegen der Einzelheiten wird auf die Tabelle Bl. 14 d. A. Bezug genommen. Der Kl\u00e4ger begehrt von der Beklagten ein Verm\u00e4chtnis in H\u00f6he von 10.225,84 \u20ac (20.000 DM). Die Ehefrau des Kl\u00e4gers hat ihr m\u00f6glicherweise zustehende Verm\u00e4chtnisanspr\u00fcche mit Erkl\u00e4rung vom 19. September 2011 an den Kl\u00e4ger abgetreten. Insoweit begehrt der Kl\u00e4ger von der Beklagten einen Verm\u00e4chtnisanspruch in H\u00f6he von 5.112,92 \u20ac (10.000 DM) aus abgetretenem Recht. Am Todestag war, abz\u00fcglich der Nachlassverbindlichkeiten, ein Barverm\u00f6gen in H\u00f6he von 125.928,20 \u20ac vorhanden. Im Dezember 2006 hatte der Erblasser Angeh\u00f6rigen 90.000 \u20ac und Angeh\u00f6rigen seiner verstorbenen Ehefrau 55.000 \u20ac zugewandt, jeweils 5.000 \u20ac pro Person, darunter auch die Parteien des vorliegenden Rechtsstreits und die Ehefrau des Kl\u00e4gers. Der Kl\u00e4ger hat vorgetragen, die letztwillige Verf\u00fcgung vom 12. Januar 2002 sei wirksam und der Auslegung zug\u00e4nglich. Durch die der Verf\u00fcgung vorangestellte tabellarische Aufstellung sei klar, dass der Erblasser bei einem Bargeldwert am Todestag von \u00fcber 190.000 \u20ac die von ihm aufgef\u00fchrte Aufteilung w\u00fcnschte. Es bestehe kein Zweifel daran, wer mit der Bezeichnung \\\u201cGeschwister und deren Angeh\u00f6rige\\\u201c gemeint sei, da insoweit die der Verf\u00fcgung vorangestellte Tabelle als Auslegungshilfe heranzuziehen sei. Der Kl\u00e4ger hat beantragt, die Beklagte zu verurteilen, an ihn 15.338,78 \u20ac nebst Zinsen in H\u00f6he von 5 Prozentpunkten \u00fcber dem jeweiligen Basiszinssatz aus 10.225,84 \u20ac seit dem 6. November 2009 sowie aus 5.112,92 \u20ac seit Rechtsh\u00e4ngigkeit zu zahlen, die Beklagte zu verurteilen, an ihn eine sonstige Nebenforderung in H\u00f6he von 430,66 \u20ac zu zahlen, hilfsweise die Beklagte zu verurteilen, ihn von einer Forderung seines Prozessbevollm\u00e4chtigten in H\u00f6he von 430,66 \u20ac aus Anlass der au\u00dfergerichtlichen T\u00e4tigkeit freizuhalten. Die Beklagte hat beantragt, die Klage abzuweisen. Die Beklagte hat vorgetragen, aus dem Testament vom 12. Januar 2002 ergebe sich weder ein Verm\u00e4chtnis zugunsten des Kl\u00e4gers noch zugunsten dessen Ehefrau. In der handschriftlichen Verf\u00fcgung finde sich kein Anhaltspunkt daf\u00fcr, dass der Erblasser dem Kl\u00e4ger und dessen Ehefrau etwas habe zuwenden wollen. Es sei auch unklar, wann und von wem die maschinengeschriebene Tabelle vor den handschriftlichen Text gesetzt worden sei. Eine gesetzliche Auslegungsregel, wer als Angeh\u00f6riger gelte, gebe es nicht. Eine erg\u00e4nzende Testamentsauslegung unter Anwendung der Andeutungstheorie komme ebenfalls nicht in Betracht. \u00dcberdies sei nur das Barverm\u00f6gen verteilungsf\u00e4hig, so dass der Erblasser nur \u00fcber einen Betrag in H\u00f6he von 77.964,10 \u20ac frei habe verf\u00fcgen k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcsse sich der Kl\u00e4ger die im Dezember 2006 erfolgten Zuwendungen an ihn und seine Ehefrau in H\u00f6he von jeweils 5.000 \u20ac anrechnen lassen. Das Landgericht hat der Klage mit der Begr\u00fcndung stattgegeben, der Wille des Erblassers, dem in der maschinenschriftlichen Tabelle aufgef\u00fchrten Personenkreis einen Betrag in H\u00f6he der jeweiligen damaligen Erbschaftssteuer-freibetr\u00e4ge zukommen zu lassen, klinge in dem Testament eindeutig und w\u00f6rtlich durch die Formulierung \\\u201cmeinen Geschwistern und ihren Angeh\u00f6rigen \u2026 etwa 190.000 DM vermache\\\u201c an, so dass auf die Tabelle als Auslegungshilfe \u00fcber den jeweiligen Betrag und die jeweilige Person, die habe beg\u00fcnstigt werden sollen, zur\u00fcckgegriffen werden k\u00f6nne. Der Kl\u00e4ger habe demzufolge mit Angeh\u00f6rigen seiner Geschwister seine Nichten und Neffen und deren Ehepartner gemeint, nicht hingegen deren Abk\u00f6mmlinge. Diese seien zum Zeitpunkt der Testierung zwar schon vorhanden gewesen, in der tabellarischen Auflistung jedoch nicht aufgef\u00fchrt worden. Die Auffassung der Beklagten, wonach sowohl die namentliche Nennung der Bedachten als auch die H\u00f6he des Verm\u00e4chtnisses keinen Anklang in der Urkunde gefunden h\u00e4tten, gehe fehl. Wollte man die Andeutungstheorie so verstehen, dass sich schon das Auslegungsergebnis selbst in der formgerechten Willenserkl\u00e4rung andeuten m\u00fcsse, w\u00fcrde man der Auslegung Grenzen setzen, die mit der h\u00f6chstrichterlichen Rechtsprechung zur Andeutungstheorie nicht vereinbar w\u00e4ren. Die verm\u00e4chtnisweise Anordnung versto\u00dfe auch nicht gegen die erbvertragliche Bindung des Erbvertrages, da die Beklagte mit ihrer Behauptung, im Zeitpunkt des Todes sei nur das Barverm\u00f6gen und ein PKW vorhanden gewesen, beweisf\u00e4llig geblieben sei. Der Beklagten w\u00fcrden auch keine aufrechenbaren Gegenanspr\u00fcche zustehen. Gegen dieses Urteil wendet sich die Beklagte mit ihrer Berufung. Die Beklagte tr\u00e4gt vor, die maschinenschriftliche Tabelle k\u00f6nne nicht als Auslegungshilfe herangezogen werden, da in dem handschriftlichen Text nicht andeutungsweise auf diese Tabelle Bezug genommen werde und in dem Testament nicht angedeutet sei, wer mit \\\u201cAngeh\u00f6rigen\\\u201c gemeint sei und welchen Betrag die Angeh\u00f6rigen und Geschwister im Einzelnen erhalten sollten. Das Landgericht sei auch zu Unrecht davon ausgegangen, dass die Vermachung eines Betrages von \\\u201cetwa 190.000 DM\\\u201c nicht gegen den Erbvertrag vom 23. Dezember 1974 versto\u00dfe. Sofern dem Kl\u00e4ger bzw. dessen Ehefrau \u00fcberhaupt ein Verm\u00e4chtnisanspruch zustehe, h\u00e4tte dieser allenfalls aus einem verf\u00fcgbaren Nachlass von 77.964,10 \u20ac errechnet werden d\u00fcrfen. Die Beklagte halte zudem an den zur Aufrechnung gestellten Gegenanspr\u00fcchen aus \u00a7 2287 BGB fest. Die Beklagte beantragt, unter Ab\u00e4nderung des Urteils des Landgerichts Bad Kreuznach vom 20. M\u00e4rz 2013 die Klage abzuweisen. Der Kl\u00e4ger beantragt, die Berufung zur\u00fcckzuweisen. Der Kl\u00e4ger verteidigt das landgerichtliche Urteil und tr\u00e4gt unter Wiederholung und Vertiefung seines erstinstanzlichen Sachvortrages vor, dass bereits das \u00e4u\u00dfere Erscheinungsbild der letztwilligen Verf\u00fcgung vom 12. Januar 2002 im Sinne der Andeutungstheorie einen ausreichenden Bezug zwischen den im unteren Teil der Verf\u00fcgung handschriftlich zum Ausdruck gebrachten letzten Willen des Erblassers zu der oberen Teil der Verf\u00fcgung enthaltenen tabellarischen Aufstellung erkennen lasse. Es sei auch nicht zu beanstanden, dass das Landgericht davon ausgegangen sei, dass ein Wert des Nachlasses von mehr als 190.000 DM vorhanden gewesen sei, so dass auch aus diesem Grund die letztwillige Verf\u00fcgung wirksam sei. Wegen aller weiteren Einzelheiten des Vorbringens der Parteien wird auf die zu den Akten gereichten Schrifts\u00e4tze nebst Anlagen verwiesen. II. Die zul\u00e4ssige Berufung ist begr\u00fcndet. Die Klage ist abzuweisen, da dem Kl\u00e4ger gegen die Beklagte weder aus eigenem noch aus abgetretenem Recht ein Verm\u00e4chtnisanspruch gegen die Beklagte zusteht. In der vom Landgericht vorgenommenen Auslegung des Testaments vom 12. Februar 2002 bedeutet die Formulierung \\\u201cmeinen Geschwistern und ihren Angeh\u00f6rigen \u2026 etwa 190.000 DM vermache\\\u201c, dass der Erblasser den in der maschinenschriftlichen Tabelle 1, die sich oberhalb des handschriftlichen Testaments auf demselben Dokument befindet, genannten Personen die dort im Einzelnen aufgelisteten Betr\u00e4ge vermacht hat. Demzufolge habe der Kl\u00e4ger mit \\\u201cAngeh\u00f6rigen seiner Geschwister\\\u201c seine Nichten und Neffen und deren Ehepartner gemeint, nicht hingegen deren Abk\u00f6mmlinge, da diese in der tabellarischen Auflistung nicht aufgef\u00fchrt seien. Dieses Ergebnis widerspreche nicht der sogenannten Andeutungstheorie. Dass die namentliche Nennung der Bedachten noch die H\u00f6he des Verm\u00e4chtnisses aus der im Testament verwandten Formulierung nicht hervorgehe, sei unerheblich, da insoweit auf die maschinenschriftliche Tabelle als Auslegungshilfe zur Ermittlung des wirklichen Willens des Erblassers rekurriert werden k\u00f6nne. Mit dieser Auslegung hat das Landgericht dem Testament einen Inhalt gegeben, der dem Wortlaut der letztwilligen Verf\u00fcgung nicht zu entnehmen ist. Die nach \u00a7 2084 BGB dann gebotene Auslegung einer letztwilligen Verf\u00fcgung, wenn deren Inhalt verschiedene Auslegungen zul\u00e4sst, soll kl\u00e4ren, was der Erblasser mit seinen Worten sagen wollte, und nicht etwa einen von der Erkl\u00e4rung losgel\u00f6sten Willen ermitteln (Palandt\/Weidlich, BGB, 72. Aufl., \u00a7 2084 Rdnr. 1). Dabei ist nur der erkl\u00e4rte Wille rechtswirksam. Da die Erkl\u00e4rung bei letztwilligen Verf\u00fcgungen dem Formzwang unterliegt, ist der ermittelte wirkliche Wille des Erblassers formnichtig (\u00a7 125), wenn er im Testament selbst nicht wenigstens einen unvollkommenen Ausdruck gefunden hat, indem er dort zumindest vage oder versteckt angedeutet ist (BGHZ 86, 41; Palandt\/Weidlich, BGB, \u00a7 2084 Rdnr. 4). Der Begriff \\\u201cAngeh\u00f6rige\\\u201c ist mehrdeutig und daher auslegungsf\u00e4hig. Im BGB wird der Begriff des\/der \\\u201cAngeh\u00f6rigen\\\u201c nicht definiert, sondern vorausgesetzt (vgl. \u00a7 530 BGB, siehe auch Palandt\/Bruderm\u00fcller, vor \u00a7 1297 Rdnr. 3). Nach \u00a7 11 StGB z\u00e4hlen zu den Angeh\u00f6rigen Verwandte und Verschw\u00e4gerte gerader Linie, der Ehegatte, der Lebenspartner, der Verlobte, auch im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes, Geschwister, Ehegatten oder Lebenspartner der Geschwister, Geschwister der Ehegatten oder Lebenspartner, und zwar auch dann, wenn die Ehe oder Lebenspartnerschaft, welche die Beziehung begr\u00fcndet hat, nicht mehr besteht oder wenn die Verwandtschaft oder Schw\u00e4gerschaft erloschen ist, Pflegeeltern und Pflegekinder. Im \u00f6ffentlichen Recht findet sich der Angeh\u00f6rigenbegriff unter anderen in \u00a7 15 AO. Danach sind Angeh\u00f6rige der Verlobte, der Ehegatte, Verwandte und Verschw\u00e4gerte gerader Linie, Geschwister, Kinder der Geschwister, Ehegatten der Geschwister und Geschwister der Ehegatten, Geschwister der Eltern, Pflegeeltern und Pflegekinder, wobei die genannten Personen auch dann Angeh\u00f6rige sind, wenn die die Beziehung begr\u00fcndende Ehe nicht mehr besteht oder die Verwandtschaft oder Schw\u00e4gerschaft durch Annahme als Kind erloschen ist oder in einem Pflegeverh\u00e4ltnis die h\u00e4usliche Gemeinschaft nicht mehr besteht, sofern die Personen weiterhin wie Eltern und Kind miteinander verbunden sind. Dem streitgegenst\u00e4ndlichen Testament vom 12. Februar 2002 kann jedoch kein die Form wahrender versteckter Anhalt entnommen werden, welche Personen von dem Erblasser mit dem Begriff \\\u201cAngeh\u00f6rige\\\u201c gemeint sein sollten und welche Betr\u00e4ge im Einzelnen vermacht werden sollten. Selbst wenn es dem Willen des Erblassers entsprochen h\u00e4tte, den in der maschinenschriftlichen Tabelle genannten Personen die dort im Einzelnen genannten erbschaftssteuerfreien Zuwendungsbetr\u00e4ge zu vermachen, so h\u00e4tte dieser Wille in der testamentarischen Verf\u00fcgung keinen Ausdruck gefunden. Zwar darf sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 86, 41, 45; 94, 96 ff) der Richter bei der Auslegung eines Testaments grunds\u00e4tzlich nicht auf eine Analyse des Wortlauts beschr\u00e4nken, sondern muss auch alle ihm zug\u00e4nglichen Umst\u00e4nde au\u00dferhalb des Testaments auswerten, die zur Aufdeckung des Erblasserwillens m\u00f6glicherweise dienlich sind. Dabei geht es nicht um die Ermittlung eines von der Erkl\u00e4rung losgel\u00f6sten Willens des Erblassers, sondern um die Kl\u00e4rung der Frage, was der Erblasser mit seinen Worten hat sagen wollen. Die Erforschung dieses Wissens des Erblassers ist dem Richter durch \u00a7 133 BGB aufgetragen (vgl. BGH FamRZ 1987, 475 ff). Damit ist aber nicht gesagt, einer Willenserkl\u00e4rung d\u00fcrfe auch ein solcher Sinn beigelegt werden, der in ihr \u00fcberhaupt nicht zum Ausdruck kommt (BGH, a.a.0.). Hier liegen indes keine verl\u00e4sslichen Anhaltspunkte daf\u00fcr vor, dass es dem wirklichen Willen des Erblassers entsprochen hat, dem Kl\u00e4ger und seiner Ehefrau die in der dem handschriftlichen Testament vorangestellten maschinenschriftlichen Tabelle genannten erbschaftssteuerfreien Betr\u00e4ge zu vermachen. Solche Anhaltspunkte sind von dem Kl\u00e4ger weder dargelegt worden, noch erkennbar. Der Kl\u00e4ger bezieht sich vielmehr lediglich auf den Inhalt der au\u00dferhalb des Testaments befindlichen maschinenschriftlichen Tabelle und macht geltend, der Erblasser habe \\\u201cerkennbar \u2026 auch den darin genannten Geschwistern und ihren Angeh\u00f6rigen diejenigen Betr\u00e4ge vermachen (wollen), die nach seiner Auffassung erbschaftssteuerfrei zu vermachen waren\\\u201c. Allein aus dem Inhalt der Tabelle kann indes nicht ein verl\u00e4sslicher R\u00fcckschluss auf den wirklichen Willen des Erblassers gezogen werden, er habe den in der Tabelle genannten Personen die dort aufgelisteten Betr\u00e4ge vermachen wollen. Wie bereits ausgef\u00fchrt, kann dies jedoch letztlich dahingestellt bleiben, da ein entsprechender Wille in der letztwilligen Verf\u00fcgung auch nicht zumindest vage oder versteckt angedeutet ist. Weder wird in dem handschriftlichen Text auch nur andeutungsweise auf die maschinenschriftliche Tabelle Bezug genommen, noch l\u00e4sst sich dem Wortlaut der letztwilligen Verf\u00fcgung ein Anhaltspunkt daf\u00fcr entnehmen, dass der Inhalt der Tabelle vom Erblasser zum Gegenstand seiner letztwilligen Verf\u00fcgung gemacht werden sollte. Insoweit weist die Beklagte zu Recht darauf hin, dass das Landgericht de facto auf die maschinenschriftliche Tabelle nicht als Auslegungshilfe zur\u00fcckgreift, sondern diese so behandelt, als w\u00e4re sie Teil der handschriftlich verfassten letztwilligen Verf\u00fcgung des Erblassers. Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass die letztwillige Verf\u00fcgung des Erblassers jedenfalls insoweit unwirksam ist, als darin den \\\u201cAngeh\u00f6rigen\\\u201c seiner Geschwister ein Geldbetrag vermacht worden ist. Es kann daher dahingestellt bleiben, ob das unstreitig vorhandene Geldverm\u00f6gen von 155.928,20 \u20ac weniger als die H\u00e4lfte des Gesamtnachlasses ausmacht und ob, wie vom Landgericht angenommen, nicht nur der Personenkreis der Verm\u00e4chtnisnehmer, sondern auch die im Einzelnen zugewandten Betr\u00e4ge der au\u00dferhalb der letztwilligen Verf\u00fcgung befindlichen maschinenschriftlichen Tabelle zu entnehmen sind. Die Nebenentscheidungen auf \u00a7\u00a7 91, 97, 708 Nr. 10, 713 ZPO. Die Revision wird nicht zugelassen, weil die gesetzlichen Voraussetzungen gem\u00e4\u00df \u00a7 543 Abs. 2 ZPO nicht gegeben sind. Der Streitwert des Berufungsverfahrens wird auf 15.338,79 \u20ac festgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-accordion alignnone\"><div class=\"kt-accordion-wrap kt-accordion-id4160_e7e84a-43 kt-accordion-has-5-panes kt-active-pane-0 kt-accordion-block kt-pane-header-alignment-left kt-accodion-icon-style-basic kt-accodion-icon-side-right\" style=\"max-width:none\"><div class=\"kt-accordion-inner-wrap\" data-allow-multiple-open=\"false\" data-start-open=\"none\">\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-1 kt-pane4160_pane-1\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Reicht der Begriff \u201eAngeh\u00f6rige\u201c in einem Testament aus?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht immer. Wenn nicht klar ist, welche Personen der Erblasser mit \u201eAngeh\u00f6rige\u201c gemeint hat, kann ein Verm\u00e4chtnis wegen Unbestimmtheit unwirksam sein. Entscheidend ist, ob das Testament selbst ausreichend erkennen l\u00e4sst, wer bedacht werden sollte.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-2 kt-pane4160_pane-2\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Darf eine Tabelle \u00fcber dem Testament zur Auslegung benutzt werden?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine au\u00dferhalb des formwirksamen Testamentstextes stehende Tabelle kann nicht ohne Weiteres den Inhalt des Testaments ersetzen. Sie kann nur helfen, wenn der handschriftliche Testamentstext wenigstens andeutungsweise auf sie Bezug nimmt oder ihren Inhalt erkennbar aufgreift.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-3 kt-pane4160_pane-3\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Was bedeutet die Andeutungstheorie bei Testamenten?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Andeutungstheorie bedeutet, dass ein ermittelter Wille des Erblassers im Testament selbst zumindest vage oder versteckt erkennbar sein muss. Ein Wille, der gar keinen Ausdruck in der Urkunde gefunden hat, kann wegen der Formvorschriften nicht wirksam umgesetzt werden.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-4 kt-pane4160_pane-4\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Warum bekam der Kl\u00e4ger kein Verm\u00e4chtnis?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gericht konnte dem handschriftlichen Testament nicht entnehmen, dass gerade der Kl\u00e4ger und seine Ehefrau zu den beg\u00fcnstigten Personen geh\u00f6ren sollten. Die maschinenschriftliche Tabelle reichte daf\u00fcr nicht aus, weil der handschriftliche Testamentsteil nicht auf sie Bezug nahm.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-5 kt-pane4160_pane-5\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Wie sollte ein Verm\u00e4chtnis formuliert werden?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die beg\u00fcnstigten Personen und die zugewendeten Gegenst\u00e4nde oder Betr\u00e4ge sollten m\u00f6glichst genau bezeichnet werden. Unklare Sammelbegriffe wie \u201eAngeh\u00f6rige\u201c k\u00f6nnen sp\u00e4ter zu Streit f\u00fchren und im schlimmsten Fall dazu, dass das Verm\u00e4chtnis nicht durchsetzbar ist.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<style class=\"advgb-styles-renderer\">.kb-image4160_89147e-2b .kb-image-has-overlay:after{opacity:0.3;}.kt-accordion-id4160_e7e84a-43 .kt-accordion-inner-wrap{column-gap:var(--global-kb-gap-md, 2rem);row-gap:0px;}.kt-accordion-id4160_e7e84a-43 .kt-accordion-panel-inner{border-top:0px solid transparent;border-right:0px solid transparent;border-bottom:0px solid transparent;padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kt-accordion-id4160_e7e84a-43 > .kt-accordion-inner-wrap > .wp-block-kadence-pane > .kt-accordion-header-wrap > .kt-blocks-accordion-header{border-top:5px solid var(--theme-palette-color-8, 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Im Testament selbst ordnete der Erblasser Verm\u00e4chtnisse zugunsten der Angeh\u00f6rigen seiner Geschwister an. Dabei definierte der Erblasser nicht, um welche Personen es sich bei den Angeh\u00f6rigen handelte. Das handschriftliche Testament enthielt keine Bezugnahme zur der vorstehenden maschinenschriftlichen Tabelle.<br \/>\nDas Gericht kam im Rahmen der Auslegung des Testamentes zu dem Ergebnis, dass der Begriff Angeh\u00f6rige im Testament unbestimmt ist. Die Verm\u00e4chtnisse waren daher aus Sicht des Gerichts unwirksam. Da das formwirksame handschriftliche Testament sich inhaltlich nicht auf davor stehenden formunwirksamen Teil bezog, konnte der maschinenschriftliche Teil mangels Bezugnahme nicht f\u00fcr eine entsprechende Auslegung des Testamentes herangezogen werden.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"qubely_global_settings":"","qubely_interactions":"","_uag_custom_page_level_css":"","advgb_blocks_editor_width":"","advgb_blocks_columns_visual_guide":"","_kad_blocks_custom_css":"","_kad_blocks_head_custom_js":"","_kad_blocks_body_custom_js":"","_kad_blocks_footer_custom_js":"","_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_kadence_starter_templates_imported_post":false,"footnotes":""},"categories":[13,41],"tags":[],"class_list":["post-4160","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erbrecht","category-testament"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":7}},"acf":[],"qubely_featured_image_url":null,"qubely_author":{"display_name":"Rechtsanwalt Detlev Balg - K\u00f6ln","author_link":"#"},"qubely_comment":0,"qubely_category":"<a href=\"https:\/\/ra-balg.de\/?cat=13\" rel=\"category\">Erbrecht<\/a> <a href=\"https:\/\/ra-balg.de\/?cat=41\" rel=\"category\">Testament<\/a>","qubely_excerpt":"Die vorliegende Entscheidung besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, wie der in einem Testament verwendete unbestimmte Begriff \u201eAngeh\u00f6rige\u201c im Rahmen der Testamentsauslegung zu verstehen ist. 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