{"id":8805,"date":"2026-06-11T13:59:02","date_gmt":"2026-06-11T13:59:02","guid":{"rendered":"https:\/\/ra-balg.de\/erbrecht-testament-schriftsachverstaendigengutachten-eine-wahrscheinlichkeit-von-75-zum-nachweis-der-echtheit-der-unterschrift-des-erblassers-unter-seinem-testament-ist-zum-nachweis-der-echtheit\/"},"modified":"2026-07-02T14:00:03","modified_gmt":"2026-07-02T14:00:03","slug":"erbrecht-testament-schriftsachverstaendigengutachten-eine-wahrscheinlichkeit-von-75-zum-nachweis-der-echtheit-der-unterschrift-des-erblassers-unter-seinem-testament-ist-zum-nachweis-der-echtheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ra-balg.de\/?p=8805","title":{"rendered":"Erbrecht | Testament Schriftsachverst\u00e4ndigengutachten | Eine Wahrscheinlichkeit von 75 % zum Nachweis der Echtheit der Unterschrift des Erblassers unter seinem Testament ist zum Nachweis der Echtheit nicht ausreichend"},"content":{"rendered":"\n<h1 id=\"h-olg-dusseldorf-beschluss-vom-17-11-2014-az-i-25-wx-84-14-75-prozent-reichen-nicht\" class=\"wp-block-heading\">OLG D\u00fcsseldorf \u2013 Beschluss vom 17.11.2014 \u2013 Az. I-25 Wx 84\/14: 75 Prozent reichen nicht<\/h1>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-kadence-image kb-image8805_39e6d1-e4 size-full advgb-dyn-18338211\"><\/figure>\n\n\n\n<h2 id=\"h-das-urteil-auf-den-punkt-gebracht\" class=\"wp-block-heading\">Das Urteil auf den Punkt gebracht:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine nur 75-prozentige Wahrscheinlichkeit gen\u00fcgt nicht, um die Echtheit einer Testamentsunterschrift im Erbscheinsverfahren nachzuweisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Kern der Entscheidung:<\/strong> Das OLG D\u00fcsseldorf stellt klar, dass das Nachlassgericht bei Zweifeln an der Echtheit einer Testamentsunterschrift eine tragf\u00e4hige \u00dcberzeugung gewinnen muss. Bleibt das Gutachten nur bei einer leicht \u00fcberwiegenden Wahrscheinlichkeit von 75 %, geht die verbleibende Unaufkl\u00e4rbarkeit zulasten desjenigen, der sein Erbrecht aus dem Testament herleitet.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-zusammenfassung-des-sachverhaltes\" class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung des Sachverhaltes:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erblasserin war in zweiter Ehe verheiratet und hatte zwei Kinder aus erster Ehe. Ihr Ehemann beantragte nach ihrem Tod einen Alleinerbschein und berief sich auf ein gemeinschaftliches Testament, in dem sich die Ehegatten gegenseitig zu Alleinerben eingesetzt haben sollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kinder bestritten, dass die Unterschrift unter dem Testament von der Erblasserin stammte, und machten au\u00dferdem Testierunf\u00e4higkeit sowie eine Anfechtung geltend. Das Nachlassgericht holte unter anderem ein Schriftsachverst\u00e4ndigengutachten ein und hielt trotz einer nur 75-prozentigen Wahrscheinlichkeit der Echtheit die Voraussetzungen f\u00fcr den Alleinerbschein f\u00fcr festgestellt.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-zusammenfassung-der-beschlussgrunde\" class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung der Beschlussgr\u00fcnde:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das OLG D\u00fcsseldorf hob die Entscheidung des Nachlassgerichts auf. Zwar ist im Erbscheinsverfahren keine naturwissenschaftlich absolute Gewissheit erforderlich; das Gericht muss aber einen f\u00fcr das praktische Leben brauchbaren Grad von Gewissheit erreichen, der vern\u00fcnftige Zweifel ausschlie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Schwelle war bei einer nur leicht \u00fcberwiegenden Wahrscheinlichkeit von 75 % nicht erreicht. Da keine weiteren objektiven Anhaltspunkte f\u00fcr die Echtheit der Unterschrift vorlagen und ein weiteres Gutachten nicht veranlasst war, trug der antragstellende Ehemann die Feststellungslast f\u00fcr die Echtheit des Testaments.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-beschluss-olg-dusseldorf-beschluss-vom-17-11-2014-az-i-25-wx-84-14\" class=\"wp-block-heading\">Beschluss: OLG D\u00fcsseldorf \u2013 Beschluss vom 17.11.2014 \u2013 Az.: I-25 Wx 84\/14<\/h2>\n\n\n\n<h3 id=\"h-tenor-der-entscheidung\" class=\"wp-block-heading\">Tenor der Entscheidung<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Auf die Beschwerde der Beteiligten zu 2) und 3) wird der Beschluss des Amtsgerichts Mettmann vom 21.05.2014 aufgehoben und der Antrag des Beteiligten zu 1) vom 26.10.2009, ihm nach der Erblasserin einen Alleinerbschein zu erteilen, zur\u00fcckgewiesen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Beteiligte zu 1) zu tragen. Dieser hat auch den Beteiligten zu 2) und 3) die diesen entstandenen au\u00dfergerichtlichen Kosten zu erstatten.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h3 id=\"h-entscheidungsgrunde\" class=\"wp-block-heading\">Entscheidungsgr\u00fcnde:<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">I. Tatbestand Die Erblasserin war in erster Ehe mit Y. verheiratet. Die Ehe wurde rechtskr\u00e4ftig geschieden. Aus der Ehe sind zwei Kinder hervorgegangen, die Beteiligten zu 2) und 3). In zweiter Ehe war die Erblasserin mit dem Beteiligten zu 1) verheiratet. Die Erblasserin war irreversibel an Knochenmark-Krebs erkrankt. Am 09.08.2009 sollen die Erblasserin und der Beteiligte zu 1) ein gemeinschaftliches Testament mit folgendem Inhalt (Bl. 4 der Beiakte 7 IV 773\/09 AG Mettmann) verfasst haben: \\\u201cGemeinschaftliches Testament der Eheleute H. und J. S.: Wir, die Eheleute H., geb. 25.1.1970, und J., geb. 23.5.1958, S., wohnhaft E., E., setzen uns gegenseitig als Alleinerben ein. H., 09.08.2009 gez.H., H. S., H., Dr. J. S.\\\u201c Mit Antrag vom 26.10.2009 (Bl. 1 GA) beantragte der Beteiligte zu 1) einen Erbschein mit dem Inhalt, allein die Erblasserin beerbt zu haben. Am 27.10.2009 ging ein entsprechender notarieller Antrag des Beteiligten zu 1) bei Gericht ein (Bl. 3 \u2013 7 GA). Die Beteiligten zu 2) und 3) bestritten das Erbrecht des Beteiligten zu 1), indem sie in Abrede stellten, dass die Unterschrift unter dem Testament von der Erblasserin stamme. Au\u00dferdem sei sie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr testierf\u00e4hig gewesen. Schlie\u00dflich haben sie das Testament angefochten. Das Amtsgericht Mettmann hat umfangreich zu der Frage der Echtheit der Unterschrift der Erblasserin unter dem Testament vom 09.08.2009 sowie \u00fcber die Frage der Testierf\u00e4higkeit der Erblasserin am 09.08.2009 Beweis erhoben. Wegen des Ergebnisses dieser Beweisaufnahme wird auf das Gutachten des Schriftsachverst\u00e4ndigen F. B. vom 17.01.2011 (Bl. 120 \u2013 150 GA) sowie die Erg\u00e4nzungen vom 23.02.2011 (Bl. 159 \u2013 165 GA) und vom 18.05.2011 (Bl. 192 \u2013 198 GA), auf das Sachverst\u00e4ndigengutachten des Arztes f\u00fcr innere Medizin, H\u00e4matologie, Onkologie und Transfusionsmedizin, des Dr. P. S. vom 14.11.2012 (Bl. 320 \u2013 325 GA) sowie die Erg\u00e4nzungen vom 31.01.2013 (Bl. 356 \u2013 358 GA), vom 16.03.2013 (Bl. 372 \u2013 373 GA) und vom 06.06.2013 (Bl. 392 \u2013 394 GA), die schriftliche Stellungnahme des Zeugen Prof. Dr. G. vom 17.05.2010 (Bl. 71 und 71 R GA) sowie auf die Protokolle des Amtsgerichts Mettmann vom 22.04.2010 (Bl. 68 \u2013 69 GA), vom 06.10.2011 (Bl. 239 \u2013 244 GA) sowie vom 30.04.2014 (Bl. 454 \u2013 459 GA) Bezug genommen. Nach Durchf\u00fchrung dieser Beweisaufnahme hat das Amtsgericht Mettmann durch Beschluss vom 21.05.2014 die Tatsachen, die zur Begr\u00fcndung des Antrags des Beteiligten zu 1), ihm einen Alleinerbschein nach der Erblasserin zu erteilen, erforderlich sind, f\u00fcr festgestellt erachtet. Gegen diese Entscheidung, die den Beteiligten zu 2) und 3) am 27.05.2014 zugestellt worden ist (Bl. 480, 481GA), legten die Beteiligten zu 2) und 3) durch Schriftsatz ihrer Verfahrensbevollm\u00e4chtigten vom 23.06.2014, eingegangen bei Gericht am gleichen Tag (Bl. 483, 484 GA), Beschwerde ein. Das Amtsgericht Mettmann legte die Sache zun\u00e4chst dem Oberlandesgericht vor (Bl. 485 R GA), ohne \u00fcber die Abhilfe der Beschwerde zu entscheiden. Nachdem der Senat durch Beschluss vom 11.09.2014 (Bl. 502 \u2013 506 GA) die Sache zur ordnungsgem\u00e4\u00dfen Durchf\u00fchrung eines Abhilfeverfahrens an das Amtsgericht Mettmann zur\u00fcckgegeben hatte, half das Amtsgericht Mettmann durch Beschluss vom 25.09.2014 (Bl. 509 \u2013 511 GA) der Beschwerde nicht ab und legte die Sache erneut dem Senat zur Entscheidung \u00fcber die Beschwerde vor. Die Akte \u00fcber die Verf\u00fcgung von Todes wegen 7 IV 773\/09 AG Mettmann lag dem Oberlandesgericht bei seiner Entscheidung vor. II. Gr\u00fcnde<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die befristete Beschwerde der Beteiligten zu 2) und 3), mit der sie sich gegen den Feststellungsbeschluss des Amtsgerichts Mettmann vom 21.05.2013 (Bl. 461 \u2013 469 GA) wenden, ist gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a7 58 Abs. 1, 61 Abs. 1, 63 Abs. 1,352 Abs. 1 und 2 FamFG zul\u00e4ssig. Ihre Beschwerdeberechtigung ergibt sich dabei daraus, dass sie geltend machen, dass ihre erbrechtliche Stellung in dem Erbschein nicht oder nicht richtig ausgewiesen werde (vgl. Keidel\/Zimmermann, FamFG, 17. Aufl., \u00a7 352 FamFG, Rdn. 150, 151 m. w. Nachw.).<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nunmehr kann der Senat auch in der Sache entscheiden, nachdem das Amtsgericht Mettmann ordnungsgem\u00e4\u00df \u00fcber die Nichtabhilfe nach \u00a7 68 Abs. 1 Satz 1, 2. Halbsatz FamFG entschieden hat.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Beschwerde ist auch begr\u00fcndet.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Amtsgericht hat auf den Antrag des Beteiligten zu 1), ihm einen Alleinerbschein nach der Verstorbenen H. S. zu erteilen, entschieden, dass die Tatsachen, die zu Erteilung des von dem Beteiligten zu 1) beantragten Erbscheins erforderlich sind, f\u00fcr festgestellt erachtet werden. Dies geschah jedoch zu Unrecht. a.Denn der Beteiligte zu 1) hat nicht nachgewiesen, dass er durch gewillk\u00fcrte Erbfolge zum Alleinerben der Erblasserin berufen worden ist (\u00a7\u00a7 2355, 2356 Abs. 1 BGB). Er hat n\u00e4mlich \u2013 entgegen der Auffassung des Amtsgerichts Mettmann \u2013 Nachlassgericht \u2013 nicht nachgewiesen, dass die von ihm handschriftlich verfasste und unterzeichnete Erkl\u00e4rung vom 09.08.2009 (Bl. 4 der Beiakte 7 IV 773\/09 Amtsgericht Mettmann) auch von der Erblasserin \u2013 seiner Ehefrau \u2013 unterschrieben worden ist und deshalb ein gemeinschaftliches Testament darstellt (\u00a7\u00a7 2247, 2267 BGB). aa. Im Erbscheinsverfahren wird die G\u00fcltigkeit des Testaments nach \u00a7\u00a7 2358 Abs. 1 BGB, 26 FamFG von Amts wegen gepr\u00fcft. Soll ein Erbschein erteilt werden, muss nicht nur der erbrechtliche Charakter der Erkl\u00e4rung \u2013 der hier nicht in Zweifel steht \u2013 feststehen, sondern auch deren Echtheit und Eigenh\u00e4ndigkeit; dabei ist hier zu ber\u00fccksichtigen, dass ein gemeinschaftliches Testament vorliegen soll; zu Errichtung eines solchen gen\u00fcgt es, wenn einer der Ehegatten das Testament in der vorgeschriebenen Form errichtet und der andere Ehegatte die gemeinschaftlich Erkl\u00e4rung eigenh\u00e4ndig unterzeichnet hat (\u00a7 2267 BGB). Im Zweifelsfall ist zwar von Amts wegen ein schriftvergleichendes Gutachten einzuholen, ein weiteres Gutachten hingegen nur ausnahmsweise. Da eine absolute Gewissheit der Echtheit eines Testaments im naturwissenschaftlichen Sinne fast nie zu erreichen und die theoretische M\u00f6glichkeit des Gegenteils der Tatsache, die festgestellt werden soll, kaum auszuschlie\u00dfen ist, gen\u00fcgt f\u00fcr die richterliche \u00dcberzeugung nach herrschender Rechtsprechung insoweit ein f\u00fcr das praktische Leben brauchbarer Grad von Gewissheit, der vern\u00fcnftige Zweifel ausschlie\u00dft. Eine solche Gewissheit liegt auch in Amtsverfahren \u2013 wie dem Erbscheinsverfahren \u2013 vor, wenn diese einen Grad erreicht hat, \\\u201cder den Zweifeln Einhalt gebietet\\\u201c, ohne sie v\u00f6llig ausschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen (vgl. BGH NJW 1993, 935; BGH NJW 1994, 1348; BGH NJW-RR 1994, 567; BayObLG FamRZ 2005, 1414 f.; BayObLG FamRZ 2005, 1782 f.; OLG Frankfurt am Main OLGR Frankfurt 1994, 93, 94; OLG D\u00fcsseldorf FamRZ 2013, 1841; OLG Brandenburg Beschluss vom 19.12.2013 \u2013 3 Wx 5\/12 \u2013 und Beschluss vom 20.03.2014 \u2013 3 Wx 62\/13 -). Es reicht daher aus, wenn das zur Entscheidung im Erkenntnisverfahren berufene Gericht nach diesen Grunds\u00e4tzen keine \\\u201cvern\u00fcnftigen Zweifel\\\u201c an der Echtheit des Testaments hat, auch wenn der Sachverst\u00e4ndige in seinem wissenschaftlich begr\u00fcndeten Gutachten im Hinblick auf die objektiven Befundl\u00fccken nur von einer weit \u00fcberwiegenden, einfachen oder hohen Wahrscheinlichkeit der Urheberschaft des Erblassers ausgegangen ist. Das Beweisma\u00df des Sachverst\u00e4ndigen hat sich n\u00e4mlich nach wissenschaftlichen Ma\u00dfst\u00e4ben zu richten, w\u00e4hrend f\u00fcr den Tatrichter das Beweisma\u00df der pers\u00f6nlichen \u00dcberzeugung gilt, d. h. ein f\u00fcr das praktische Leben brauchbarer Grad von Gewissheit, der vern\u00fcnftige Zweifel ausschlie\u00dft. bb. Ausgehend von diesen Grunds\u00e4tzen ist der Senat nicht in ausreichendem Ma\u00dfe davon \u00fcberzeugt, dass die Unterschrift unter der Erkl\u00e4rung vom 09.08.2009 von der Erblasserin stammt. Der Schriftsachverst\u00e4ndige ist in seinem Gutachten vom 17.01.2010 \u2013 auch nach seinen Erg\u00e4nzungen vom 23.02.2011 und vom 18.05.2011 \u2013 nach graphologischer Untersuchung des n\u00e4mlichen sowie der eingereichten Vergleichsschreibleistung der Erblasserin zu der tragf\u00e4higen Einsch\u00e4tzung gelangt, es bestehe insoweit \\\u201cmit leicht \u00fcberwiegender Wahrscheinlichkeit\\\u201c (75 %) eine Urheberidentit\u00e4t . Seine Schlussfolgerungen hat er anhand einer Vielzahl von Einzel\u00fcberlegungen getroffen, da er zwar nicht alle dem Schriftbild nach \u00fcbereinstimmenden bzw. voneinander abweichenden Schreibweisen im Einzelnen aufgelistet sowie diskutiert hat. Es bed\u00fcrfe insoweit in erster Linie einer Analyse des Bewegungsablaufs, bei der Schriftf\u00fchrung und des Schreibdruckes; demgegen\u00fcber trete der Vergleich der \u00e4u\u00dferen Form in den Hintergrund, da die in Bezug auf die Schreibweisen derselben Verfasserin von vielen f\u00e4lschenden Umst\u00e4nden \u2013 etwa der Schreibposition, des Alters sowie des Gem\u00fctszustands \u2013 beeinflusst sein k\u00f6nnen. Der Schriftsachverst\u00e4ndige hat au\u00dferdem bei seiner physikalischtechnischen Untersuchung der Testamentsurkunde keine unerkl\u00e4rlichen Diskrepanzen und Befunde festgestellt, die den plausiblen Schluss auf eine Nachahmungsf\u00e4lschung zulassen. Gleichwohl kommt der Sachverst\u00e4ndige B. zu dem Schluss, dass er \u2013 nur \u2013 mit \\\u201cleicht \u00fcberwiegender Wahrscheinlichkeit die habituell gefertigte Unterschriftsleistung\\\u201c der Erblasserin feststellen k\u00f6nne. Bei dieser Einsch\u00e4tzung ist er auch mit seinen erg\u00e4nzenden Stellungnahmen geblieben, nachdem ihm weitere Unterschriftsproben der Erblasserin zur Verf\u00fcgung gestellt wurden, wobei er darauf hinwies, dass seine \\\u201cZur\u00fcckhaltung in den Schlussfolgerungen prinzipieller Natur und insbesondere auf M\u00e4ngel des Vergleichsmaterials zur\u00fcckzuf\u00fchren\\\u201c seien. Der Senat konnte sich angesichts dieser Beweislage nicht davon \u00fcberzeugen, dass die Unterschrift echt ist, d. h. von der Erblasserin stammt. Der 3. Zivilsenat des Oberlandesgerichts D\u00fcsseldorf (vgl. OLG D\u00fcsseldorf, 3. Zivilsenat, FamRZ 2013, 1841 f.) und das OLG Brandenburg (vgl. OLG Brandenburg ErbR 2014, 341) haben entschieden, dass bei einer \\\u201c\u00fcberwiegenden Wahrscheinlichkeit\\\u201c (90 %) oder bei einer \\\u201chohen Wahrscheinlichkeit\\\u201c (95 %) der Beweis im eingangs genannten Sinne noch als gef\u00fchrt angesehen werden k\u00f6nne. In beiden F\u00e4llen konnten die jeweiligen Senate jedoch die von ihnen vertretenen Ergebnisse durch weitere objektive oder objektivierbare Anhaltspunkte belegen und begr\u00fcnden. Im vorliegenden Fall l\u00e4sst sich aber nur mit \\\u201cleicht \u00fcberwiegender Wahrscheinlichkeit\\\u201c (75 %) von dem Sachverst\u00e4ndigen eine Aussage \u00fcber die Echtheit der Unterschrift treffen. Es finden sich im vorliegenden Fall dar\u00fcber hinaus auch keine weiteren Umst\u00e4nde, die f\u00fcr die eine oder andere Behauptung, also f\u00fcr oder gegen die Echtheit der Unterschrift, st\u00fcnden. b. Insofern kommt auch nicht die Einholung oder Erhebung weiterer Beweise in Betracht. Insbesondere der Beteiligte zu 1) hat diesbez\u00fcglich nichts vorgetragen, was einer Erhebung weiterer Beweismittel zug\u00e4nglich sein k\u00f6nnte. Es bliebe also nur, die Einholung eines weiteres Gutachtens in Betracht zu ziehen. Dieser Weg ist aber nur er\u00f6ffnet, wenn etwas daf\u00fcr ersichtlich w\u00e4re, dass das vorliegende Gutachten ungen\u00fcgend w\u00e4re oder Zweifel an der Sachkunde des Sachverst\u00e4ndigen aufgekommen w\u00e4ren (\u00a7\u00a7 30 FamFG, 412 ZPO; vgl. BGH NJW 1970, 946; OLG M\u00fcnchen NJW-RR 2009, 8, Keidel\/Sternal, a. a. O., \u00a7 30 FamFG, Rdn. 96). Dies ist jedoch ebenso wenig ersichtlich wie ersichtlich ist, aus welchen Fakten oder Anhaltspunkten man zur Feststellung der Echtheit oder zur Feststellung des gegenteiligen Ergebnisses, der Wahrscheinlichkeit einer F\u00e4lschung, gelangen k\u00f6nnte. c. Diese Feststellungslast muss hier der Beteiligte zu 1) als derjenige tragen, der sein Alleinerbrecht aus dem gemeinschaftlichen Testament herleiten will. Eine subjektive Beweislast (Beweisf\u00fchrungslast) kennt das Erbscheinsverfahren als ein Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit wegen des hier geltenden Untersuchungsgrundsatzes (\u00a7 26 FamFG, 2358 Abs. 1 BGB) nicht an (vgl. BayObLG FamRZ 1997, 1428, 1429; KG OLGZ 1991, 144, 147; OLG K\u00f6ln NJW-RR 2004, 1015, 1016; Keidel\/Sternal, a. a. O., \u00a7 29 FamFG, Rdn. 17). Indes gibt es auch hier eine objektive Beweislast (Feststellungslast), die bestimmt, wie zu entscheiden ist, wenn die gebotenen, zur Feststellung einer erheblichen Tatsache durchgef\u00fchrten Ermittlungen zu keinem Erfolg gef\u00fchrt haben. Ihre Verteilung richtet sich nach materiellem Recht (vgl. BayObLGZ 1973, 145, 149; BayObLG NJW-RR 1992, 1219, 1220; BayObLGZ 1997, 1428, 1429; KG OLGZ 1991, 144, 147; OLG K\u00f6ln NJW-RR 2004, 1015, 1016). Geht es \u2013 wie hier \u2013 um die Feststellungslast f\u00fcr die Echtheit eines Testaments, so tr\u00e4gt sie im Zweifel derjenige, der aus dem Testament ein Erbrecht herleitet (vgl. BayObLG FamRZ 1985, 837, 838; OLG K\u00f6ln NJW-RR 2004, 1015, 1016; OLG Frankfurt am Main OLGR Frankfurt 1994, 93 f.; Keidel\/Zimmermann, a. a. O., \u00a7 352 FamFG, Rdn. 103, 104). Dies folgt bereits aus dem allgemeinen Grundsatz, dass derjenige, der Rechte beansprucht, auch den Beweis f\u00fcr ihre Entstehung zu liefern hat, dies ergibt sich aber auch aus \u00a7 440 Abs. 1 ZPO. W\u00e4hrend \u00a7 416 ZPO nur f\u00fcr Urkunden gilt, deren Echtheit feststeht, hat danach derjenige die Echtheit einer gem\u00e4\u00df \u00a7 439 ZPO nicht als echt anerkannten Urkunde zu beweisen, der sie behauptet. Daran \u00e4ndert auch der nachlassrechtliche Amtsermittlungsgrundsatz nichts. Da die Beweise danach vom Nachlassgericht nur von Amts wegen einzuholen sind, bewirkt er lediglich, dass die dort nicht gegebene Beweisbelastung des Testamentserben f\u00fcr die sein Erbrecht begr\u00fcndenden Tatsachen, also auch die Echtheit des Testaments, zu der daraus folgenden Feststellungslast wird, d. h., dass ihn die Nachteile aus einer eventuellen Unaufkl\u00e4rbarkeit des Erbrechts treffen (vgl. OLG Frankfurt am Main OLGR Frankfurt 1994, 93, 94; Palandt\/Weidlich, a. a. O., \u00a7 2247 BGB, Rdn. 17). 3.Da bereits nicht feststeht, ob die Erblasserin \u00fcberhaupt das Schriftst\u00fcck vom 09.08.2009 unterzeichnet hat, kommt es folglich nicht mehr darauf an, ob die Erblasserin zum Zeitpunkt der Errichtung des Testaments noch testierf\u00e4hig war (\u00a7\u00a7 2229 BGB) oder aber ob das Testament wirksam angefochten werden konnte (\u00a7 2078 ff. BGB). III. Kostenentscheidung Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Beteiligte zu 1) zu tragen. Er hat den Beteiligten zu 2) und 3) auch die ihnen entstandenen au\u00dfergerichtlichen Kosten zu erstatten (\u00a7 81 Abs. 1 FamFG). Die Voraussetzungen f\u00fcr die Zulassung der Rechtsbeschwerde liegen nach \u00a7 70 Abs. 1 und 2 FamFG nicht vor. Der Gegenstandswert f\u00fcr das Beschwerdeverfahren wird auf 267.000 \u20ac festgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-accordion alignnone\"><div class=\"kt-accordion-wrap kt-accordion-id8805_e7e84a-43 kt-accordion-has-5-panes kt-active-pane-0 kt-accordion-block kt-pane-header-alignment-left kt-accodion-icon-style-basic kt-accodion-icon-side-right\" style=\"max-width:none\"><div class=\"kt-accordion-inner-wrap\" data-allow-multiple-open=\"false\" data-start-open=\"none\">\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-1 kt-pane8805_pane-1\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Reicht eine 75-prozentige Wahrscheinlichkeit f\u00fcr die Echtheit einer Testamentsunterschrift?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nein. Das OLG D\u00fcsseldorf sah eine nur leicht \u00fcberwiegende Wahrscheinlichkeit von 75 % nicht als ausreichend an. Das Gericht konnte damit keine \u00dcberzeugung gewinnen, die vern\u00fcnftige Zweifel ausschlie\u00dft.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-2 kt-pane8805_pane-2\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Muss die Echtheit eines Testaments zu 100 % bewiesen werden?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nein. Absolute naturwissenschaftliche Gewissheit ist regelm\u00e4\u00dfig nicht erreichbar. Erforderlich ist aber ein f\u00fcr das praktische Leben brauchbarer Grad an Gewissheit, der vern\u00fcnftige Zweifel ausschlie\u00dft.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-3 kt-pane8805_pane-3\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Wann kann ein schriftvergleichendes Gutachten gen\u00fcgen?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Gutachten kann gen\u00fcgen, wenn es zusammen mit den \u00fcbrigen Umst\u00e4nden eine tragf\u00e4hige richterliche \u00dcberzeugung erm\u00f6glicht. Bei Wahrscheinlichkeiten von 90 % oder 95 % kann dies eher der Fall sein. Bei 75 % fehlte diese \u00dcberzeugungsgrundlage.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-4 kt-pane8805_pane-4\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Wer tr\u00e4gt das Risiko, wenn die Echtheit nicht aufgekl\u00e4rt werden kann?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Feststellungslast tr\u00e4gt derjenige, der sein Erbrecht aus dem Testament herleitet. Auch der Amtsermittlungsgrundsatz im Erbscheinsverfahren \u00e4ndert daran nichts. Bleibt die Echtheit offen, geht dies zu seinen Lasten.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-5 kt-pane8805_pane-5\"><div class=\"kt-accordion-header-wrap\"><button class=\"kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show\" type=\"button\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title-wrap\"><span class=\"kt-blocks-accordion-title\">Warum wurde kein weiteres Gutachten eingeholt?<\/span><\/span><span class=\"kt-blocks-accordion-icon-trigger\"><\/span><\/button><\/div><div class=\"kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden\"><div class=\"kt-accordion-panel-inner\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres Gutachten ist nur ausnahmsweise erforderlich, etwa bei M\u00e4ngeln des vorhandenen Gutachtens oder Zweifeln an der Sachkunde des Sachverst\u00e4ndigen. Solche Gr\u00fcnde sah das Gericht nicht. Weitere beweisbare Anhaltspunkte waren ebenfalls nicht vorgetragen.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<style class=\"advgb-styles-renderer\">.kb-image8805_39e6d1-e4 .kb-image-has-overlay:after{opacity:0.3;}.kt-accordion-id8805_e7e84a-43 .kt-accordion-inner-wrap{column-gap:var(--global-kb-gap-md, 2rem);row-gap:0px;}.kt-accordion-id8805_e7e84a-43 .kt-accordion-panel-inner{border-top:0px solid transparent;border-right:0px solid transparent;border-bottom:0px solid transparent;padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);}.kt-accordion-id8805_e7e84a-43 > .kt-accordion-inner-wrap > .wp-block-kadence-pane > .kt-accordion-header-wrap > .kt-blocks-accordion-header{border-top:5px solid var(--theme-palette-color-8, #ffffff);border-right:5px solid var(--theme-palette-color-8, #ffffff);border-bottom:5px solid 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Mit diesem Testament setzten sich die Eheleute wechselseitig als Alleinerben ein. Nach dem Tod der Erblasserin beantragte der Ehemann einen Alleinerbschein. Hiergegen wandten sich die Kinder der Erblasserin mit dem Vortrag, dass die Unterschrift der Erblasserin unter dem Testament nicht von der Erblasserin stammt.<br \/>\nDas Nachlassgericht veranlasste die Einholung eines Schriftsachverst\u00e4ndigengutachtens. Dieses gab, dass die Unterschrift mit einer Wahrscheinlichkeit von 75 % von der Erblasserin stammt. Gest\u00fctzt auf dieses Ergebnis erteilte das Nachlassgericht den beantragten Erbschein. Es hielt aufgrund der Wahrscheinlichkeit von 75 % den Nachweis der Echtheit der Unterschrift f\u00fcr gef\u00fchrt.<br \/>\nDas OLG D\u00fcsseldorf kam im Weiteren zu dem Ergebnis, dass die Entscheidung des Nachlassgerichtes nicht haltbar ist. Grunds\u00e4tzlich ist der Nachweis der Echtheit der Unterschrift nur in den seltensten F\u00e4llen mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 % zu f\u00fchren. Daher muss f\u00fcr den Nachweis der Echtheit einer Unterschrift ein geringerer Grad der Wahrscheinlichkeit ausreichen. Die Rechtsprechung geht davon aus, dass bei einer Wahrscheinlichkeit von 90 % davon auszugehen ist, dass die Unterschrift tats\u00e4chlich von der Person stammt, die die Unterschrift geleistet haben soll. Hingegen ist bei einem Grad der Wahrscheinlichkeit von 75 % eine solche Annahme nicht veranlasst.<br \/>\nBei einer Wahrscheinlichkeit von 90 % ist von einer \u00fcberwiegenden Wahrscheinlichkeit auszugehen. Ein solcher Grad der Wahrscheinlichkeit ist f\u00fcr den Nachweis der Echtheit eine Unterschrift ausreichend. Dies kann bei einer Wahrscheinlichkeit von 75 % nicht mehr angenommen werden. Da derjenige, der sich auf die Echtheit der Unterschrift beruft, hierf\u00fcr beweispflichtig ist, geht eine Beweisaufnahme durch Einholung eines Sachverst\u00e4ndigengutachtens, bei dem ein Wahrscheinlichkeitsgrad von nur 75 % festgestellt wird, zu Lasten des Beweispflichtigen. 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